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Eignungsprüfung Transportation Design Pforzheim: So bereitest du dich auf eine anspruchsvolle Aufnahmeprüfung vor

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Wer Transportation Design an der Hochschule Pforzheim studieren möchte, beschäftigt sich oft zuerst mit der Mappe. Irgendwann kommt jedoch die entscheidende Erkenntnis: Eine angenommene Mappe bedeutet noch nicht, dass der Studienplatz sicher ist. Nach der Vorauswahl kann die künstlerische Eignungsprüfung folgen – und genau vor diesem Teil haben viele Bewerber großen Respekt.

Das ist nachvollziehbar. Du arbeitest unter Zeitdruck, kennst die Aufgaben vorher nicht und musst innerhalb kurzer Zeit zeigen, wie du beobachtest, denkst, zeichnest und gestalterische Probleme löst. Aktuell beschreibt die Hochschule Pforzheim die Eignungsprüfung als ein Verfahren, das sich aus Vorauswahl, Aufnahmeprüfung und Fachgespräch zusammensetzt. Bei der Aufnahmeprüfung werden sowohl künstlerische als auch studiengangsbezogene Aufgaben gestellt; die konkrete Aufgabenstellung wird erst zu Beginn bekannt gegeben. Je nach Studiengang dauert die Prüfung ein bis zwei Tage. Design PF

Genau deshalb lässt sich eine solche Prüfung nicht durch das Auswendiglernen einiger alter Aufgaben bestehen. Viel sinnvoller ist es, die Fähigkeiten zu trainieren, die man bei unbekannten Aufgaben braucht: schnelle Auffassung, Beobachtung, räumliches Verständnis, Perspektive, sichere Linien, Ideenentwicklung und die Fähigkeit, einen Gedanken innerhalb kurzer Zeit visuell verständlich zu machen.

In unseren Mappenkursen erleben wir seit Jahren, wie sehr sich Bewerber verändern, sobald sie beginnen, unter realistischen Zeitvorgaben zu arbeiten. Eine gute Zeichnung ohne Zeitlimit ist hilfreich. Eine überzeugende Zeichnung innerhalb von 15, 30 oder 60 Minuten verlangt allerdings eine ganz andere Sicherheit.

Inhaltsverzeichnis

  1. Wie läuft die Bewerbung für Transportation Design in Pforzheim ab?
  2. Warum die Eignungsprüfung so anspruchsvoll ist
  3. Was die Hochschule eigentlich sehen möchte
  4. Warum schnelles Skizzieren so wichtig ist
  5. Perspektive: der häufig unterschätzte Engpass
  6. Beobachten, verstehen und erst dann zeichnen
  7. Wie historische Prüfungsaufgaben beim Training helfen
  8. Ideen unter Zeitdruck entwickeln
  9. Was ein guter Prüfungsvorbereitungskurs leisten sollte
  10. Warum die Qualifikation des Dozenten entscheidend ist
  11. Typische Fehler bei der Vorbereitung
  12. So trainieren wir in unseren Mappenkursen
  13. FAQ zur Eignungsprüfung Transportation Design Pforzheim

 

Wie läuft die Bewerbung für Transportation Design in Pforzheim aktuell ab?

Der Bewerbungsprozess an der Fakultät für Gestaltung ist mehrstufig. Für den Bachelor Transportation Design gibt es derzeit Bewerbungszeiträume sowohl im Frühjahr als auch im Herbst. DesignPF nennt aktuell den 15. bis 30. April und den 15. bis 30. Oktober als Bewerbungszeiträume für deutsche Bewerber:innen. Design PF

Zunächst werden persönliche Unterlagen, Motivationsschreiben und die künstlerischen Arbeiten eingereicht. Die Mappe für Bachelor-Bewerbungen soll nach aktueller Information 10 bis 15 allgemeine künstlerische Arbeiten und zusätzlich fünf studiengangsbezogene Arbeiten enthalten. Transportation Design wird dabei ausdrücklich mit Fahrzeugdarstellungen als möglichem fachspezifischem Thema genannt. Design PF

Danach erfolgt die Vorauswahl durch den Aufnahmeausschuss. Wer diese Stufe besteht, wird zur eigentlichen künstlerischen Eignungsprüfung eingeladen. Diese findet normalerweise an der Hochschule statt und enthält allgemeine künstlerische Aufgaben sowie Aufgaben, die speziell auf den jeweiligen Studiengang zugeschnitten sind. Anschließend folgt ein fachbezogenes Gespräch mit Mitgliedern der Auswahlkommission. Design PF

Schon dieser Aufbau zeigt: Die Bewerbung testet unterschiedliche Fähigkeiten. Eine Mappe, die über Monate entstanden ist, und eine Prüfungszeichnung, für die vielleicht nur ein vergleichsweise kurzes Zeitfenster vorhanden ist, sind zwei vollkommen verschiedene Situationen.

 

Warum die Prüfung so anspruchsvoll erlebt wird

Der Zeitdruck ist ein wesentlicher Faktor. Das zeigen auch ältere dokumentierte Aufnahmeprüfungen. In einer Transportation-Design-Prüfung aus dem Jahr 2005 wurden beispielsweise mehrere völlig unterschiedliche Aufgaben hintereinander gestellt: räumliches Zeichnen nach Beobachtung, eine malerische Farbkomposition, Zeichnen aus dem Gedächtnis sowie fachbezogene Darstellungen eines Motorrads und einer Verkehrssituation. Einige Aufgaben hatten sehr enge Zeitvorgaben. Precore

Auch ältere erfolgreiche Bewerber beschreiben die Prüfung als den schwierigeren Teil nach der Mappe. Eine Bewerberin schrieb beispielsweise, dass für die gestellten Aufgaben wenig Zeit zur Verfügung stand und man deshalb zeichnerisch sehr fit sein sollte. Ein anderer erfolgreicher Bewerber bezeichnete die Prüfung als das eigentliche Hindernis auf dem Weg zum Studienplatz und berichtete von intensiver Vorbereitung. Precore

Solche Erfahrungsberichte sind keine aktuelle Prüfungsordnung. Sie zeigen aber sehr anschaulich, welche Belastungssituation man trainieren sollte: Du bekommst eine Aufgabe, musst sie sofort verstehen und hast keine Möglichkeit, drei Stunden lang nach Referenzbildern zu suchen oder den perfekten Entwurf vorzubereiten.

 

Was möchte Pforzheim bei Transportation Design überhaupt sehen?

Transportation Design ist weit mehr als Autos möglichst spektakulär zu zeichnen. Der Bachelorstudiengang in Pforzheim bereitet laut Hochschule auf professionelle Designarbeit in der Fahrzeugindustrie und angrenzenden Bereichen vor. Studierende sollen Designprojekte eigenständig oder im Team entwickeln und deren Umsetzung bis in Vormodell beziehungsweise Produktionsmodell begleiten können. Das Automobil dient wegen seiner Komplexität als zentrales Ausbildungsobjekt. Design PF

Schon daraus lassen sich wichtige Fähigkeiten ableiten: Ein Transportation Designer muss Form verstehen, Proportionen beurteilen, räumlich denken und Designideen so darstellen können, dass andere Menschen sie nachvollziehen können.

Eine Eignungsprüfung kann deshalb verschiedene Ebenen sichtbar machen. Wie genau die aktuelle Aufgabe lautet, weiß man vorher nicht. Aber bestimmte Grundfähigkeiten lassen sich vorbereiten:

Beobachte ich genau?

Kann ich komplexe Formen vereinfachen?

Kann ich ein Objekt perspektivisch glaubwürdig darstellen?

Kann ich aus Erinnerung zeichnen?

Kann ich unter Zeitdruck Prioritäten setzen?

Kann ich eine Idee entwickeln, statt nur etwas Bekanntes abzubilden?

Kann ich meinen Entwurf im anschließenden Fachgespräch erklären?

Das sind die Fragen, die bei unserer Vorbereitung im Mittelpunkt stehen.

 

Schnelles Skizzieren bedeutet nicht hektisches Zeichnen

Viele Bewerber missverstehen Geschwindigkeit.

Sie versuchen dann einfach, dieselbe aufwendige Zeichnung schneller zu machen. Das führt häufig zu unsicheren Linien, falscher Perspektive und einem Bild, das trotz großer Anstrengung nicht fertig wird.

Schnelles Skizzieren funktioniert anders.

Man muss lernen, Informationen zu reduzieren.

Ein Fahrzeug beginnt beispielsweise mit wenigen großen räumlichen Zusammenhängen. Länge, Höhe, Radstand, Volumen, Achsen und Silhouette müssen zuerst stimmen. Kleine Details sind in dieser Phase zweitrangig.

Dasselbe gilt für eine komplexere Szene. Wer eine Fabrik, Straße, Mobilitätssituation oder ein Objekt unter Zeitdruck darstellen soll, braucht zuerst eine verständliche räumliche Struktur. Die entscheidenden Formen müssen sitzen, bevor Scheinwerfer, Fugen, Oberflächen oder dekorative Details hinzukommen.

In unseren Kursen trainieren wir deshalb bewusst kurze Zeiteinheiten. Eine Skizze bekommt vielleicht zunächst zehn Minuten, später fünf und irgendwann nur noch zwei. Dadurch verändert sich die Wahrnehmung. Die Teilnehmer lernen, schneller zu erkennen, welche Linien wirklich gebraucht werden.

 

Perspektive ist kein Zusatzwissen

Ein häufiger Fehler in der Vorbereitung besteht darin, sich fast ausschließlich mit Fahrzeugformen zu beschäftigen.

Das Fahrzeug selbst mag dann beeindruckend aussehen, steht aber perspektivisch falsch im Raum.

Räder kippen.

Achsen passen nicht zusammen.

Die gegenüberliegende Fahrzeugseite folgt einer anderen Perspektive.

Menschen und Gebäude passen nicht zum Raum.

Bei einer Szene wird dieser Fehler noch deutlicher. Wenn Fahrzeuge, Gebäude, Straße und Personen gemeinsam gezeigt werden, braucht man räumliche Sicherheit.

Perspektive sollte deshalb früh trainiert werden und nicht erst einige Wochen vor der Prüfung.

Die gute Nachricht: Perspektive ist systematisch lernbar. Horizont, Fluchtpunkte, Ellipsen, Grundkörper und räumliche Achsen lassen sich trainieren. Wenn diese Grundlagen automatisierter werden, bleibt im Kopf mehr Kapazität für die eigentliche Gestaltung.

 

Eine wichtige Fähigkeit: die Umgebung schnell verstehen

Transportation Design findet selten vollkommen isoliert statt. Ein Fahrzeug steht in einem Kontext. Menschen benutzen es, Straßen strukturieren den Raum, andere Fahrzeuge befinden sich daneben, und Mobilität verändert sich mit gesellschaftlichen und technologischen Entwicklungen.

Deshalb sollte man beim Training nicht ausschließlich freigestellte Sportwagen zeichnen.

Ein guter Bewerber sollte auch reale Situationen beobachten können.

Bahnhof.

Parkplatz.

Straße.

Bushaltestelle.

Werkstatt.

Messe.

Innenraum eines Fahrzeugs.

Fahrräder.

Menschen in Bewegung.

Solche Situationen zu zeichnen schult weit mehr als die Hand. Man lernt, schnell zu entscheiden, welche Informationen eine Szene verständlich machen.

Gerade das Zeichnen vor Ort ist dafür wertvoll. Man kann die Realität nicht anhalten, drehen und zoomen wie ein Referenzbild auf dem Bildschirm. Genau dadurch trainiert man Auffassungsgabe.

 

Historische Prüfungen zeigen, wie breit die Anforderungen sein können

Wer sich alte Pforzheimer Aufgaben ansieht, erkennt eine auffällige Bandbreite. Eine dokumentierte Prüfung aus dem Jahr 2009 kombinierte beispielsweise eine Erinnerungszeichnung mit fahrzeugbezogenen Aufgaben. Bewerber sollten eine typische Szene einer Automobilausstellung mit Concept Cars und Zuschauern darstellen und außerdem vor ihnen aufgebaute Gegenstände in erklärenden Zeichnungen untersuchen. Precore

Das ist für die Vorbereitung enorm aufschlussreich.

Wer ausschließlich „schöne Autos“ trainiert, wäre damit nur auf einen Teil solcher Anforderungen vorbereitet.

Transportation Design verlangt auch Beobachtung, Gedächtnis, Raumverständnis, Menschen, Szenen, Produktverständnis und erklärende Darstellung.

Eine breite zeichnerische Ausbildung ist deshalb deutlich sinnvoller.

 

Wie trainiert man Ideenentwicklung unter Zeitdruck?

Zeichnerische Geschwindigkeit reicht allein nicht.

Bei offenen Aufgaben muss häufig zusätzlich ein eigener Gedanke entstehen.

Nehmen wir als Trainingsbeispiel ein Thema wie „Fabrik der Zukunft“. Wer sofort an Roboter, Förderbänder und eine futuristische Halle denkt, hat zunächst eine verständliche Assoziation. Genau diese Idee werden vermutlich viele andere ebenfalls haben.

Also braucht es eine zweite Phase.

Was bedeutet Produktion in Zukunft?

Könnte eine Fabrik mobil sein?

Entsteht Produktion künftig direkt in Städten?

Werden Produkte erst dort gefertigt, wo sie gebraucht werden?

Wie verändert Kreislaufwirtschaft die Fabrik?

Welche Rolle spielen autonome Transportsysteme?

Wie arbeiten Mensch und Maschine zusammen?

Aus diesen Fragen entstehen unterschiedliche Konzepte.

Der Arbeitsprozess lässt sich stark vereinfachen:

Aufgabe verstehen → Schlüsselbegriffe sammeln → drei bis fünf Mini-Ideen → stärksten Ansatz auswählen → zeichnerisch erklären.

Dieser Ablauf spart Zeit, weil man nicht zwanzig Minuten an der ersten Idee festhält.

REDAKTIONSHINWEIS – INTERNE VERLINKUNG 4

Hier später Long Video 2 der KW 39 verlinken.

Ankertext: Eignungsprüfung Transportation Design – „Fabrik der Zukunft“ lösen

 

Typische Fehler, die wir bei Bewerbern sehen

Der erste Fehler ist fehlendes Zeittraining. Wer zu Hause immer so lange zeichnet, bis ein Bild fertig ist, merkt erst in der Prüfung, wie unangenehm ein festes Zeitlimit sein kann.

Der zweite Fehler ist eine schwache Perspektive. Selbst eine interessante Designidee verliert an Wirkung, wenn die räumliche Konstruktion unverständlich bleibt.

Der dritte Fehler ist zu frühes Detailzeichnen. Räder, Felgen, Lichtsignaturen oder Oberflächen werden ausgearbeitet, obwohl die Gesamtform noch nicht stimmt.

Der vierte Fehler liegt in der Ideenfindung. Die erste Assoziation wird sofort genommen, obwohl eine zweite oder dritte Variante möglicherweise viel interessanter wäre.

Und schließlich sehen wir immer wieder Bewerber, die fast ausschließlich von Fotos zeichnen. Zeichnen nach realen Objekten und Situationen schult Beobachtung und räumliches Verständnis auf eine andere Weise. Auch frühere erfolgreiche Pforzheim-Bewerber betonen in ihren Erfahrungsberichten das Zeichnen nach realen Objekten und intensive Übung als wichtigen Bestandteil ihrer Vorbereitung. Precore

 

Wie viel muss man für Transportation Design zeichnen können?

Sehr sicher – allerdings sollte man „gut zeichnen“ richtig verstehen.

Für eine Aufnahmeprüfung ist es weniger wichtig, ob jede Zeichnung wie ein Hochglanz-Rendering aussieht. Viel wichtiger ist, dass du Form und Raum schnell erfassen kannst.

Eine gute schnelle Skizze hat:

klare Proportionen,
verständliche Perspektive,
sichere Grundformen,
gezielte Linien,
eine erkennbare Idee.

Das ist ein anderer Anspruch als Illustration.

Ein Bewerber, der in fünf Minuten eine räumlich überzeugende Fahrzeugskizze aufbauen kann, besitzt für die Prüfung oft einen größeren Vorteil als jemand, der für ein perfektes Rendering mehrere Stunden benötigt.

 

Wie finde ich einen geeigneten Dozenten für diese Vorbereitung?

Dieser Punkt ist besonders wichtig, weil Transportation Design sehr spezifische Anforderungen besitzt.

Ein guter Dozent sollte selbst nachweisbar zeichnen können. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht immer. Lassen Sie sich beziehungsweise lass dir tatsächliche Arbeiten zeigen. Nicht nur fertige Kursbilder von Teilnehmern, sondern Zeichnungen des Dozenten selbst.

Ebenso wichtig ist didaktische Erfahrung. Selbst hervorragend zeichnen zu können bedeutet noch nicht automatisch, anderen Menschen unter Zeitdruck Perspektive, Fahrzeugproportion oder schnelles Skizzieren beibringen zu können.

Der dritte Punkt ist das Verständnis des Bewerbungsverfahrens. Ein allgemeiner Kunstkurs kann zeichnerisch wertvoll sein, deckt aber nicht automatisch die Anforderungen einer Transportation-Design-Aufnahmeprüfung ab. Entscheidend ist die Kombination aus Zeichenkompetenz, Designverständnis, Lehrerfahrung und Kenntnis typischer Prüfungssituationen.

Ich würde deshalb nie pauschal sagen, jemand mit einem Kunststudium könne Transportation Design nicht vorbereiten. Ein solcher Abschluss sagt allein weder positiv noch negativ genug aus. Viel wichtiger ist die konkrete Qualifikation: Kann die Person Transportation Design zeichnen? Kann sie Perspektive erklären? Kennt sie den Bewerbungsprozess? Hat sie bereits Teilnehmer erfolgreich auf vergleichbare Prüfungen vorbereitet?

Das lässt sich überprüfen.

 

Welche Fragen sollte ich einem Mappenkurs oder Dozenten stellen?

Bevor du dich entscheidest, solltest du herausfinden, ob die Vorbereitung tatsächlich auf Transportation Design zugeschnitten ist. Sinnvolle Fragen sind: Welche Erfahrungen hat der Dozent mit Transportation Design? Kann er eigene Fahrzeugskizzen zeigen? Werden Prüfungsaufgaben unter Zeitlimit trainiert? Wird Perspektive systematisch vermittelt? Zeichnet ihr reale Objekte und Situationen? Wird neben der Mappe auch die Eignungsprüfung vorbereitet? Gibt es individuelles Feedback? Werden auch Fachgespräche beziehungsweise die Präsentation eigener Arbeiten thematisiert?

Wenn ein Kurs hauptsächlich verspricht, in wenigen Wochen eine „schöne Mappe“ zu produzieren, wäre ich vorsichtig.

Die Mappe ist nur eine Stufe.

Pforzheim beschreibt ausdrücklich eine anschließende Eignungsprüfung und ein Fachgespräch. Design PF

 

Wie wir unsere Teilnehmer auf die Prüfung vorbereiten

In unseren Transportation-Design-Mappenkursen verbinden wir mehrere Bereiche miteinander. Zunächst muss die grundlegende Zeichenfähigkeit entwickelt werden. Perspektive, Ellipsen, räumliche Grundkörper, Fahrzeuge, Produkte, Menschen und Situationen gehören dazu.

Danach wird das Zeichnen schneller.

Wir verändern Zeitlimits.

Eine Aufgabe, die zunächst 30 Minuten bekommt, muss später vielleicht in zehn Minuten funktionieren.

Dann kommen unbekannte Themen hinzu. Der Teilnehmer kann die konkrete Aufgabe nicht vorbereiten und muss deshalb spontan reagieren.

Die nächste Ebene ist Ideenentwicklung. Wir wollen mehrere Ansätze sehen, bevor eine Richtung ausgearbeitet wird.

Schließlich wird der gesamte Prozess kombiniert:

Aufgabe verstehen → Idee entwickeln → räumlich skizzieren → auswählen → ausarbeiten → erklären.

Genau dadurch entsteht Prüfungssicherheit.

Unsere Teilnehmer:innen erreichen seit Jahren eine Erfolgsquote von rund 99 Prozent im Bewerbungsprozess. Bei anspruchsvollen Studiengängen wie Transportation Design ist für uns deshalb besonders wichtig, die Vorbereitung nicht mit der erfolgreichen Mappenvorauswahl enden zu lassen.

 

Die Prüfung beginnt eigentlich Monate vorher

Am Prüfungstag kann man zeichnerische Grundlagen nicht mehr improvisieren.

Wenn Perspektive unsicher ist, wird sie unter Stress meist noch unsicherer.

Wenn man noch nie mit Zeitlimit gearbeitet hat, fühlt sich die erste Prüfungsaufgabe hektisch an.

Wenn jede Skizze auf einem Foto basiert, wird Zeichnen aus Erinnerung schwierig.

Wenn man immer nur Fahrzeuge zeichnet, können allgemeine künstlerische Aufgaben überraschen.

Eine gute Vorbereitung beginnt deshalb deutlich früher und baut Fähigkeiten schrittweise auf.

Das passt auch zur aktuellen Mappe in Pforzheim. Die Hochschule erwartet ausdrücklich sowohl allgemeine künstlerische Arbeiten als auch studiengangsbezogene Arbeiten. Design PF

Die Botschaft ist ziemlich eindeutig: Transportation Design interessiert sich zwar stark für Fahrzeuge, die gestalterische Grundlage ist breiter.

 

Warum die Prüfung Angst macht – und wie man diese Angst reduziert

Angst entsteht oft aus Unklarheit.

Man weiß nicht, welche Aufgabe kommt.

Man weiß nicht, wie gut die anderen zeichnen.

Man kennt die Geschwindigkeit der Prüfung nicht.

Genau diese Dinge lassen sich zwar nicht vollständig kontrollieren, aber simulieren.

Wir können unbekannte Aufgaben stellen.

Wir können einen Timer setzen.

Wir können bewusst Motive verwenden, die vorher nicht geübt wurden.

Wir können prüfen, wie schnell jemand zu einer Idee kommt.

Wir können das anschließende Gespräch über die Arbeit trainieren.

Mit jeder Simulation wird die Situation vertrauter.

Der Bewerber weiß irgendwann: Ich kenne die Aufgabe nicht, aber ich kenne meinen Arbeitsprozess.

Das ist ein großer Unterschied.

 

Was passiert nach bestandener Prüfung?

Nach aktueller Information der Hochschule kann das Ergebnis ungefähr zwei Wochen nach der Eignungsprüfung im Bewerbungsportal eingesehen werden. Wer die Prüfung bestanden und eine Zulassung erhalten hat, kann anschließend die Einschreibung beantragen. Für den Bachelor Transportation Design nennt die Hochschule außerdem ein dreimonatiges Vorpraktikum. Design PF

Auch deshalb lohnt es sich, den gesamten Bewerbungsablauf frühzeitig zu planen und nicht nur auf die Mappe zu schauen.

 

FAQ zur Eignungsprüfung Transportation Design Pforzheim

Wie läuft die Eignungsprüfung Transportation Design in Pforzheim ab?

Aktuell folgt nach der Mappenvorauswahl eine künstlerische Eignungsprüfung. Sie dauert je nach Studiengang ein bis zwei Tage und enthält allgemeine künstlerische sowie studiengangsbezogene Aufgaben. Anschließend findet ein Fachgespräch mit Professor:innen der Auswahlkommission statt. Design PF

Weiß ich vorher, welche Aufgaben gestellt werden?

Die Hochschule erklärt aktuell, dass die Aufgaben jeweils direkt zu Beginn der Prüfung bekannt gegeben werden. Genau deshalb ist das Training unbekannter Aufgaben so wichtig. Design PF

Ist die Transportation-Design-Prüfung in Pforzheim eine der schwersten Deutschlands?

Eine objektive Rangliste, die das belegt, gibt es nicht. Das Verfahren ist jedoch eindeutig anspruchsvoll und mehrstufig. Historische Erfahrungsberichte erfolgreicher Bewerber beschreiben die Prüfung wiederholt als besonders schwierigen Teil des Bewerbungsprozesses. Precore

Wie schnell muss man zeichnen können?

Es gibt keine allgemeingültige Minutenvorgabe für jede aktuelle Aufgabe. Historische Prüfungen zeigen allerdings teilweise sehr enge Zeitfenster. Geschwindigkeit sollte deshalb gezielt trainiert werden. Precore

Muss ich nur Autos zeichnen können?

Nein. Schon die aktuelle Mappe verlangt neben studiengangsbezogenen Arbeiten auch 10 bis 15 allgemeine künstlerische Arbeiten. Historische Prüfungen umfassten beispielsweise Stillleben, Farbe, Erinnerungszeichnung und Szenendarstellung. Design PF

Wie wichtig ist Perspektive?

Sehr wichtig für räumlich verständliche Designskizzen. Perspektive, Proportionen, Ellipsen und Grundkörper sollten so sicher sitzen, dass du sie auch unter Zeitdruck einsetzen kannst.

Kann ich mich gezielt auf die Prüfung vorbereiten, obwohl ich die Aufgabe nicht kenne?

Ja. Gerade Fähigkeiten wie Beobachtung, Perspektive, schnelles Skizzieren, Ideenentwicklung, Zeitmanagement und die Erklärung eigener Entwürfe lassen sich systematisch trainieren.

Worauf sollte ich bei einem Vorbereitungskurs achten?

Der Dozent sollte selbst überzeugend zeichnen können, Transportation Design verstehen, didaktische Erfahrung besitzen und Prüfungssituationen unter Zeitdruck trainieren. Ein allgemeiner Zeichenkurs kann hilfreich sein, ersetzt aber nicht automatisch eine fachspezifische Prüfungsvorbereitung.

 

Wer unter Zeitdruck bestehen will, muss vorher ohne Ausrede trainieren

Eine Transportation-Design-Eignungsprüfung ist kein guter Ort, um erstmals herauszufinden, wie schnell man eigentlich zeichnen kann.

Die Prüfung selbst sollte möglichst wenig Überraschungen über die eigenen Fähigkeiten bereithalten.

Du solltest vorher wissen:

Wie lange brauche ich für eine Fahrzeugperspektive?

Kann ich eine komplexe Form auf wenige Linien reduzieren?

Kann ich aus Erinnerung zeichnen?

Kann ich Menschen und Fahrzeuge in einer Szene verbinden?

Was passiert mit meiner Perspektive, wenn ich nur zehn Minuten habe?

Wie reagiere ich auf eine Aufgabe, zu der mir zunächst nichts einfällt?

Je häufiger solche Situationen vorher trainiert wurden, desto weniger Energie geht am Prüfungstag für Panik verloren.

Transportation Design in Pforzheim gehört zu den Bewerbungen, die eine sehr ernsthafte Vorbereitung verdienen. Das aktuelle Verfahren ist mehrstufig, die Hochschule erwartet sowohl allgemeine künstlerische als auch fachspezifische Fähigkeiten und die Aufnahmeprüfung findet unter festem Zeitrahmen statt. Design PF

Genau deshalb trainieren wir in unseren Kursen weit mehr als eine Bewerbungsmappe. Eine starke Mappe muss zunächst die Tür zur Prüfung öffnen. Danach zählt, was du selbst unter Prüfungsbedingungen abrufen kannst.

Und das lässt sich vorbereiten.


Bilder: Akademie Ruhr