Berufsbild
Architektur und Städtebau

Berufsbild und Infos zum Studiengang Architektur und Städtebau

Was machst du eigentlich nach nach dem Studium Architektur und Städtebau?

Wohl kein anderer Beruf beeinflusst unsere unmittelbare Umgebung derart wie der des Architekten. Noch nach 4000 Jahren wird die vergangene Existenz von Städten der Maja mittels Lasermessungen in Mittelamerika nachgewiesen. Vor 3000 Jahren stand eine Pharaonenstadt in Ägypten, die kürzlich wiederentdeckt wurde. Man hat sogar eine Sandalenwerkstatt darin gefunden. Ein Architekt plant Wohnungen, Häuser, Städte ja sogar Landschaften. Doch er plant das Mögliche. Das heißt, er plant unter Gesichtspunkten. Diese können physikalischer, rechtlicher, finanzieller und ökologischer Art sein. Jeder Architekt muss heutzutage das voraussichtlich während der Entstehung und während des Betriebs freigesetzte CO2 seiner Entwürfe bestimmen können – den ökologischen Fußabdruck. EU-Richtlinien sehen vor, dass seit 2018 dieses freigesetzte CO2 bei neu zu bauenden, öffentlichen Gebäuden nahe Null liegen muss. Neben der Wahrung von Gesichtspunkten sollte ein Architekt auch künstlerisch auf der Höhe der Zeit sein und ansprechende Formen für die Wünsche des Kunden finden.

PERSÖNLICHE VORAUSSETZUNGEN

Als Architekt brauchst du ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen. Als Architekt solltest du redegewandt sein und deine Ideen gut kommunizieren können, denn es geht in deinem Berufswunsch stark um die Umsetzung von Ideen. Du solltest gut und vor allem schnell skizzieren können, um unterstützend zur Rede deine Ideen auszudrücken. Natürlich brauchst du als Architekt Kreativität. Auch Teamfähigkeit sollte vorhanden sein, denn auf Baustellen hast du vom Geschäftsführer einer Firma über Kunden bis hin zu den Handwerkern mit vielen Berufsgruppen zu tun.