Berufsbild
Architektur und Städtebau

Berufe und Arbeitsfelder nach dem Architektur und Städtebau Studium

Diese Berufe stehen dir nach deinem Architektur und Städtebau Studium zur Auswahl:

Du kannst freischaffend und selbstständig als Architekt arbeiten oder als Angestellter in Architekturbüros. Du kannst als Projektleiter arbeiten oder als Baustellenleiter, oder du erstellst Entwürfe, oder du bist in der Immobilienwirtschaft tätig. Behörden sind ebenfalls gefragte Arbeitgeber. Dies gilt vor allem für Stadtplanung und Städtebau. Natürlich kannst du auch eine wissenschaftlich-universitäre Karriere anstreben und Professor werden. Dabei solltest du beachten, dass du bestimmte Positionen vertreten musst, die du selbst entwickelt haben kannst. Du kannst auch in der Landschaftsplanung anfangen. Die Möglichkeiten für einen Architekten sind enorm. Planung ist das A und O in diesem Beruf. Du kannst Häuser planen, du kannst die Ausführung planen, du kannst den Bau überwachen, und du kannst Visualisierungsprogramme bedienen. Und nicht zuletzt wirbt ein guter Architekt um Aufträge.

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Das Opernhaus Sydney ist eines der markantesten und eigenwilligsten Gebäude des 20. Jahrhunderts. Sein Entwurf geht auf den dänischen Architekten Jorn Utzon zurück. Durch seine Form der sich teils umschließenden Schalen legt es das Bild einer sich öffnenden Tür oder Muschel nahe. Das unverwechselbare Dach ist mit 1,1 Millionen weißen, glänzenden Keramikfliesen aus Schweden  verkleidet. Das Haus enthält fünf Theater mit knapp 5600 Sitzplätzen insgesamt. Die Baukosten stiegen von geplanten 3,5 Millionen Pfund auf über 50 Millionen Pfund. Am 20.10.1973 wurde das Gebäude feierlich seiner Bestimmung übergeben. Heute ist das Opernhaus von Sydney eine beliebte Touristenattraktion und neben anderen ein Wahrzeichen von Australien. Das Opernhaus beheimatet die größte Orgel weltweit mit mechanischer Traktur. Das Opernhaus von Sydney gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und ist ein eindrucksvolles Zeugnis der Baukunst.

MÖGLICHE BERUFE UND ARBEITSFELDER

  • Architekt
  • Innenarchitekt

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Hamburg hat im Jahre 2016 Jahren ein neues Wahrzeichen bekommen: die Elphi. Die Elbphilharmonie wurde entworfen vom Architekturbüro Herzog & de Meuron. Ihr Bau wurde von Ole von Beust beschlossen, um für Hamburg ein neues Wahrzeichen zu schaffen und für alle ein Kulturdenkmal. Die Baukosten waren immens: von den geplanten 77 Millionen Euro waren es am Ende de facto 886 Millionen Euro. Aber der Bau war es wert. Das Dach der Elbphilharmonie bildet die Elbe bei rauhem Wind nach. Der Glaskörper der Elphi besteht aus 1100 Glaselementen, 595 davon sind individuell gekrümmt. Jedes Element kostet 72000 Euro. Das Gebäude wird öffentlich genutzt: zum Beispiel als Hotel oder Konzertsaal. Es gibt den großen Konzertsaal, den Kleinen Saal und einen dritten Saal, das Kaistudio. Der große Konzertsaal wurde auf die Messungen des weltbekannten Akustikers Toyota mit 10000 CNC-gefrästen Gipsplatten verkleidet. Die Orgel im großen Konzertsaal verfügt über eine mechanische Traktur. Es handelt sich bei der Elphi nicht nur um einen Sieg des Geistes über die Materie sondern auch über eine politische Leistung. Die politischen Verhältnisse mussten seit 2001 über 15 Jahre stabil genug sein, um dieses Projekt zu gutieren.