Berufsbild und Infos zum Studiengang Textildesign
Was machst du eigentlich nach dem Studium Textildesign?
Hightech-Sportbekleidung und raffinierte Abendmode, handgeknüpfte Designerteppiche und nanobeschichtete Oberflächen im Transportation-Design sind die prominenten Vertreter dessen, was Textildesigner so tun. Sie schaffen Textilien mit bestimmten gewünschten Eigenschaften. Wie wäre es mit einer Regenjacke mit Lotus-Effekt? Textildesign ist eine der innovativsten, weltweit agierenden, international vernetzten Sparten. Moderne Herstellungsverfahren nutzen zur Produktion von Textilien Rohstoffe wie Milch oder Algen. Oder das Textil wird von einem 3D-Drucker erzeugt. Oder wie wäre es mit intelligenten Textilien, die Licht und Temperatur leiten können? Deine Aufgabe ist es, solche Textilien zu gestalten, zu entwerfen und zu realisieren. Dein Wissen über Textilien wird gepaart mit Kenntnissen über wirtschaftliche Zusammenhänge und der Übung im Zeichnen. So wirst du über Projektarbeit zu einem begeisterten Textildesigner herangebildet, der Herausforderungen annimmt. Der Realisation deiner entworfenen Textilien dienen die zur Akademie gehörigen Werkstätten. Da wären die Werkstätten für natürliche und synthetische Materialien, oder die Werkstätten für herkömmliche und digitale Technik. Daneben beschäftigst du dich mit Kunst- und Textilgeschichte, Architektur und Design oder Kunst und Mode.
PERSÖNLICHE VORAUSSETZUNGEN
Du bist ein kreativer Typ mit einem Sinn für das Praktische? Du liebst Mode? Du hast ein Gespür für Trends und den herrschenden Zeitgeist? Dann ist Textildesign vielleicht genau das Richtige für dich. Denn Textildesign ist mehr als nur Muster entwerfen. Du musst neue Stoffe entwickeln, die realisierbar und bezahlbar sind und den Geschmack der Zeit treffen. Nur so wirst du Erfolg haben. Für diesen Beruf braucht es sehr viel wirtschaftliches Know-how.