Berufsbild
Kostümbildner/-in

Berufsbild und Infos zum Studiengang Kostümbild

Was macht eigentlich ein/e Kostümbildner/in? – Hat für den Kater die passenden Stiefel parat.

Kleider machen Leute und Kostüme machen Rollen. Durch das richtige Outfit wirkt der Bösewicht erst so bedrohlich und der Held erst richtig heroisch. Kostümbild fasziniert uns auf den Bühnen und durch die Bildschirme dieser Welt. Sie machen Charaktere glaubwürdig und erzählen eine ganz eigene Geschichte.

Ob Akrobatik, Tanz-, oder Schauspieldarbietung: Kostüme wirken. Sie verzaubern uns über Farbe und Stofflichkeit. Der Schauspieler kommt ins Bild und man merkt sofort, in welcher Beziehung er zu den anderen Charakteren steht und welche Vorgeschichte er oder sie hat. Im Tanz wirkt das Kostüm als Unterstützung des künstlerischen Sudrucks. Es betont die Dramaturgie in Bewegung und Melodie. In der Oper machen pompöse Kostüme Eindruck und verleihen den Protagonisten zusätzliches Stimmgewicht. 

Raffinierte Schnitte und ausgefallene Techniken helfen Kostümbildnern ihre tragbaren Kunstwerke richtig in Szene zu setzen und einen Film-, oder Theaterabend unvergessen zu machen.

PERSÖNLICHE VORAUSSETZUNGEN

Das Fach Kostümbild setzt außerordentliche Stilsicherheit voraus. Stoffe, Farben und Schnitte dürfen kein Neuland sein. Neben den Fähigkeiten  in den Bereichen Zeichnen und Schneidern muss ein Grundwissen in den genrespezifischen Besonderheiten vorhanden sein. Kreativität ist neben Teamfähigkeit und Organisationstalent ein Grundpfeiler des Faches. Kostümbildner arbeiten sehr eng mit anderen Kreativen zusammen und müssen daher ein hohes Einfühlungsvermögen besitzen und Stress aushalten können.