Mappenkurse

Bewerbungsstart 2026: Dein 6-Monats-Plan für Bewerbungsmappe & Eignungsprüfung

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2026 soll dein Jahr werden – mit einer Mappe, die mehr ist als schöne Einzelbilder: Sie zeigt, wie du beobachtest, wie du entscheidest, wie du gestaltest. Genau dafür brauchst du einen Plan, keinen Sprint kurz vor der Deadline. In der Mappenvorbereitung sehen wir jedes Jahr dasselbe Muster: Wer früh strukturiert, fragt gezielt nach Feedback und trainiert die Präsentation, überzeugt die Jury – und geht entspannt in die Eignungsprüfung. Wer wartet, sammelt, hofft, riskiert, dass gute Arbeiten in einer unklaren Mappe untergehen.

Dieser Leitfaden gibt dir einen konkreten 6-Monats-Fahrplan bis zur Abgabe – mit wöchentlichen Mikro-Zielen, Übungen, Review-Fenstern und Prüfungs-Simulation. Wo sinnvoll, verweisen wir auf öffentliche Richtlinien und Erfahrungsquellen, damit du die formalen Anforderungen realistisch einschätzen kannst (z. B. digitale PDF-Mappen, Umfang, Benennung). Hochschulen wie HS Mainz nennen meist 15–20 Arbeiten, PDF-Abgabe (< ~25 MB) mit klarer Benennung – Serien zählen oft als eine Arbeit. Das ist ein guter Orientierungsrahmen für dein Zielbild. 
Auch Kunsthochschulen wie weißensee geben sehr konkrete Hinweise zur Digitalisierung (Tageslicht, Vogelperspektive, eine Arbeit pro Seite, maximale PDF-Größe), die du direkt in deinen Workflow übernehmen kannst. 


Der 6-Monats-Fahrplan – von Null zur präsenten Mappe

 

Phase 1 (Monat −6 bis −5): Orientierung & Leitfrage

Ziel: Studienrichtung fokussieren, Leitfrage definieren, Material-Setup festlegen.

Studiengang-Check: Welche Arbeitsweise willst du täglich üben (KD, Illustration, Produkt-/Industriedesign etc.)? Lies Modulhinweise, schau echte Mappenbeispiele/Reviews. Precore-Foren liefern Erfahrungsberichte, worauf Kommissionen achten (Serienlogik, Prozesssichtbarkeit, Gespräch). 

Leitfrage formulieren: z. B. „Wie kommuniziert Linie Rhythmus im öffentlichen Raum?“ / „Wie verändert Winterlicht Nähe?

Constraints: Max. 2–3 Materialien + 1 Format (z. B. A3, Bleistift+Tusche). Beschränkung → Tiefe.

Mikro-Ziele (wöchentlich):

  • 3×/Woche Skizzenjournal (45–60 min), 2× Thumbnail-Bögen (je 20 kleine Skizzen).
  • Material-Session: Tonwerte, Flächen, Kanten testen, Protokoll im Skizzenbuch.

Phase 2 (Monat −5 bis −4): Serienstart & Prozesssichtbarkeit

Ziel: Aus Ideen werden Serien – 2 Themenstränge je 3–5 Blätter + Prozess-Spreads.

Variationsprinzip: Ein Motiv (z. B. Hände, Übergänge, Geräusche) in 6 Varianten (Nähe/Distanz, Hell/Dunkel, Perspektive).
Prozess belegen: Doppelseiten mit Skizzen, verworfenen Ansätzen, Notizen (Warum Variante B?).
Erstes Peer-Review: Leitfragen: „Was versteht man sofort?“ – „Was trägt die Serie?“ – „Was stört?“

Wichtig: Dokumentiere früh digital – nach den Foto/Scan-Guides der Hochschulen (Tageslicht, gerade Vogelperspektive, sRGB, eine Arbeit pro Seite).

Phase 3 (Monat −4 bis −3): Verdichten & kuratieren

Ziel: 1 Haupt- und 1 Nebenserie ausbauen (je 3–7 Blätter), Lesepfad testen.
Kuratieren: Auf dem Boden auslegen → Annäherung – Kern – Kontrast.
Kill your darlings: Wird die Serie klarer, wenn Blatt X fehlt? Raus damit.

Review 2 (extern/professionell): Jetzt lohnt eine Mappenberatung oder ein Zwischeneinstieg in den Mappenkurs Akademie Ruhr für Richtung & To-dos.

Phase 4 (Monat −3 bis −2): Präsentation trainieren

Ziel: Lesbarkeit + PDF-Hygiene + Gespräch.

Digital-Setup: Einheitliche Seitenränder, Nummerierung, Dateibenennung nach Vorgabe (z. B. Name_Vorname_PLZ_KD.pdf), Größenlimit einhalten (oft 25–45 MB). 
Pitch üben: 3-Minuten-Statement (Leitfrage, Vorgehen, Entscheidung), Q&A simulieren.

Phase 5 (Monat −2 bis −1): Feinschliff & Prüfungsnähe

Ziel: Letzte Lücken schließen, Formalia doppelt checken.

Checkliste Formalia: Umfang (z. B. 15–20 Arbeiten), Serien zählen oft als eine, Upload-Fenster, Dateigröße, Benennung, ggf. Einreicher-Portal. 
Mock-Review: Fremdaugen blättern lassen – nur zuhören, mitschreiben → To-dos.

Phase 6 (Monat −1 bis −0): Abgabe & Eignungsprüfung

Ziel: Selbstbewusst abgeben, ruhig sprechen.

Export-Duo: „Low“ (Vorschau/Versand) + „Final“ (Portal), Test-Durchlauf.
Eignungsprüfung: Erfahrungsberichte/Walkthroughs (z. B. KD-Abläufe, Beispielaufgaben) geben ein Gefühl für Zeitdruck & Erwartung – nutze sie als mentale Generalprobe, nicht als Schablone. 

 

Praxis-Toolkit – 12 Bausteine, die Mappe & Prüfung wirklich verbessern

A. Serien statt Sammelsurium

3–5 Serien-Cluster á 3–7 Blätter schlagen 25 Einzelbilder.
Jede Serie bekommt 1 Satz: „Diese Reihe untersucht …“ – wenn der Satz nicht klar ist, stimmt die Reihe (noch) nicht.

B. Prozess sichtbar machen

Prozess-Spreads (2–4 Doppelseiten): Skizzen, Iterationen, Notizen. Prüfende sehen so Entscheidungen – ein starker Akzeptanz-Hebel laut Erfahrungsberichten. 

C. PDF-Hygiene (Digital-Abgaben)

sRGB, 300 dpi, konsistente Weißräume, klare Benennung (Name_Vorname_…), Limits beachten (z. B. ≤ 25 MB / ≤ 45 MB je nach Hochschule). 

D. Feedback-Routine

Alle 7–10 Tage ein Peer-Review (3 Leitfragen) + 1–2 Pro-Reviews vor Abgabe. In Foren (precore) wird genau das seit Jahren empfohlen: blinde Flecken reduzieren, Seriendramaturgie stärken. 

E. Prüfungs-Gespräch trainieren

Pitch (3 Min.): Leitfrage → Vorgehen → Erkenntnis.
Q&A: typ. Fragen (Warum diese Reihenfolge? Was hast du verworfen?)
Video-Selbstreview: eigenständig aufnehmen, Lücken schließen; YouTube-Reviews helfen, typische Schwachstellen zu erkennen. 

 

Warum unser Mappenkurs deine Chancen erhöht

Der Mappenkurs Akademie Ruhr ist kein „Zeichenkurs light“, sondern ein Mentoring-System mit klarer Struktur von der ersten Idee bis zur Eignungsprüfung.
Das bekommst du:

Phasenmodell: Orientierung → Serie → Kuratieren → Präsentation → Simulation.
Individuelles Coaching: Kleine Gruppen, ehrliche To-dos, bewährte Routinen (z. B. 90-Minuten-Sprints).
Serien-Fokus: Wir bauen mit dir wiedererkennbare Reihen – keine Best-of-Mappe.
Technik & Formalia: Scans/Fotografie, PDF-Aufbau, Dateigrößen-Management nach realen Vorgaben (z. B. Mainz ≤ 25 MB, Benennung). 
Prüfungsnähe: Pitch-Training, Q&A, Mock-Reviews – so gehst du ruhig ins Gespräch.

Ergebnis: Seit Jahren > 99 % Studienplatzzusagen unserer Teilnehmenden – weil Inhalt + Präsentation + Gespräch zusammenpassen.

 

Testimonial – Jaron (19), Kursstandort Hamburg
„Ich hatte 30 gute Einzelbilder – aber null Richtung. Im Kurs haben wir zwei Serien gebaut, die erzählen, warum ich so arbeite. Die Pro-Reviews haben meine Reihenfolge komplett gedreht. Das PDF war am Ende kleiner, lesbarer – und ich wusste, was ich im Gespräch sagen will. Die Zusage kam drei Wochen später.“

 

Tipps & Fehler vermeiden – die schnelle Doppel-Liste

Top-Tipps

  • Setze Leitfrage + 2 Materialien für 6–8 Wochen.
  • Denke in Serien und schreibe zu jeder Reihe 1 Satz.
  • Plane feste Review-Fenster (Peer + Pro) ein.
  • Baue Prozess-Spreads ein (Skizzen, Varianten, Notizen).
  • Prüfe früh PDF-Formalia (Benennung, Umfang, Größe). 

Häufige Fehler

  • Best-of-Mappe ohne Zusammenhang.
  • Nur Endergebnisse, kein Prozess.
  • Zu spät digitalisiert Qualitätsverlust.
  • Formale Vorgaben ignoriert (falsche Benennung/Größe).
  • Gespräch nicht geübt gute Mappe, schwache Begründung.

 

FAQ 

Wie viele Arbeiten gehören in meine Mappe?
Als Orientierung häufig 15–20 Arbeiten, Serien zählen teils als eine Arbeit. Prüfe die Vorgaben deiner Wunschhochschule. 

Analog oder digital?
Zunehmend digital (PDF). Achte auf Benennung und Größenlimit (z. B. 25–45 MB), eine Arbeit pro Seite, sRGB – viele Hochschulen geben dazu eigene PDFs mit Tipps heraus. 

Wie belege ich meinen Prozess?
Mit Prozess-Spreads (Skizzen, Varianten, Fehlversuche, Notizen). Online-Communities wie precore zeigen, dass Prozesssichtbarkeit ein wiederkehrender Erfolgsfaktor ist. 

Wie übe ich das Prüfungsgespräch?
3-Minuten-Pitch + Q&A simulieren; YouTube-Walkthroughs zu Prüfungen (z. B. KD) helfen, Erwartungen zu verstehen. 

Wobei hilft mir der Mappenkurs Akademie Ruhr konkret?
Serien aufbauen, Formales sichern, Präsentation & Gespräch trainieren – mit klaren To-dos und realistischen Simulationen bis zur Abgabe.

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Bilder: Akademie Ruhr

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