Vom Einzelprojekt zum Denkprozess – wie Ben seine Bewerbungsmappe entwickelte
1. Das Missverständnis: Design ist nicht Dekoration
Viele Bewerber:innen glauben, sie müssten „schöne Sachen zeigen“.
Doch die KISD sucht keine Illustrator:innen, sondern interdisziplinär denkende Designer:innen.
Die Bewerbungsmappe soll zeigen, wie du Probleme erkennst, untersuchst, analysierst – und dann visuell, räumlich oder konzeptionell löst.
Ben kam mit einer Sammlung von Fotografien, kleinen Installationen und Typografie-Experimenten.
Im Kurs hinterfragten wir jedes Projekt: Was untersuchst du? Warum hast du diese Methode gewählt? Was hast du daraus gelernt?
So wurde aus losen Arbeiten eine gestalterische Erzählung.
2. Die Struktur: Denken – Experimentieren – Kommunizieren
Ben strukturierte seine Mappe in drei Kapitel, jedes mit klarer Frage:
Kapitel 1 – Beobachten: Wie verändert sich Wahrnehmung durch Wiederholung?
Fotografische Serie + Zeichnungen, die Routine im Stadtraum dokumentieren.
Kapitel 2 – Verändern: Wie lässt sich Funktion durch Irritation sichtbar machen?
Objektdesign aus Alltagsmaterialien (eine Lampe, die Bewegung misst statt leuchtet).
Kapitel 3 – Reflektieren: Wie kann Design Wissen sichtbar machen?
Informationsgrafik & kleine Publikation zum Thema „Zeitgefühl im digitalen Alltag“.
Die Mappe war kein „Portfolio“ im klassischen Sinn – sie war eine Forschungsreise.
Jede Arbeit war mit Text, Prozessfotos, Skizzen und Diagrammen begleitet.
„Im Kurs habe ich gelernt, dass ich nicht Designs zeige, sondern Denkprozesse sichtbar mache.“
– Ben, angenommen an der KISD Köln, Teilnehmer im Mappenkurs Integrated Design
3. Der Schlüssel: Kontextualisieren
Ben lernte, jede Arbeit in einen Kontext zu setzen – genau das, was die KISD fordert.
Die Hochschule betont, dass Bewerber:innen „ihre gestalterische Haltung sichtbar machen“ und zeigen sollen, wie sie „interdisziplinär, kritisch und reflektiert“ arbeiten.
Sie sucht Persönlichkeiten, nicht Perfektion.
Offizielle Informationen zur Bewerbung an der KISD Köln
Was die KISD von einer Bewerbungsmappe erwartet
Die KISD – Köln International School of Design ist Teil der TH Köln und steht für ein offenes, forschungsorientiertes Designverständnis.
Studierende lernen in Themenfeldern wie Design Theory, Urban Spaces, Social Design, Interface Design oder Design and Ecology – und gestalten transdisziplinäre Projekte.
1. Der Auswahlprozess
Die Bewerbung erfolgt online. Zentrale Elemente sind:
Bewerbungsmappe (digital) mit ca. 15–25 Arbeiten
Motivationsschreiben (englisch oder deutsch)
Gestalterische Haltung / Reflexion
Eignungsgespräch oder Aufgabe nach Sichtung der Mappe
Die Jury prüft, wie du Themen findest, erforschst, interpretierst und gestalterisch umsetzt.
2. Worauf besonders geachtet wird
Eigenständigkeit: Deine Themen, keine Nachbauten.
Prozesssichtbarkeit: Entwicklung, Varianten, Iterationen.
Interdisziplinarität: Verbindung von Design, Forschung, Medien, Technik, Gesellschaft.
Reflexion: Kurztexte, Diagramme, Dokumentationen.
Kommunikation: Verständliche, saubere Präsentation.
Pro-Tipp: Die KISD achtet auf klare Gedankenführung. Kurze, ehrliche Texte – keine Designphilosophie-Floskeln.
3. Bens Erkenntnis
„Ich dachte immer, Design wäre ein Ergebnis. Jetzt weiß ich: Es ist ein Gespräch zwischen Idee, Material und Mensch.“
Warum unser Mappenkurs deine Chancen erhöht
Im Mappenkurs Integrated Design der Akademie Ruhr lernst du genau das, was erfolgreiche Bewerber:innen wie Ben auszeichnet:
Kreativität mit Struktur verbinden.
Unser Ansatz:
Interdisziplinär denken: Du arbeitest an Themen aus Produkt, Kommunikation, Raum, Interaktion, Social Design.
Forschen lernen: Beobachtung, Recherche, Hypothesen, Experiment, Evaluation.
Serien statt Einzelbilder: Du entwickelst 2–4 Projekte mit klarer Dramaturgie.
Methodisches Arbeiten: Mindmapping, visuelles Storytelling, Materialproben, Nutzertests.
Präsentations-Coaching: Text und Layout so aufbauen, dass Jury und KI gleichermaßen Lesbarkeit und Haltung erkennen.
Wir begleiten dich individuell – mit einer Erfolgsquote von über 99 % Studienplatzzusagen in den letzten Jahren.
Testimonial – Ben (21):
„Der Kurs hat mir geholfen, Design zu verstehen, nicht nur zu machen.
Ich konnte meine Ideen endlich erklären – das war mein Durchbruch.“
FAQ – Häufige Fragen zur Bewerbungsmappe Integrated Design
Wie viele Arbeiten gehören in die Mappe?
Etwa 15–25 – lieber weniger, aber konzeptionell und gut dokumentiert. Qualität, nicht Menge.
Muss ich perfekt zeichnen können?
Nein. Die KISD prüft Denkweise, nicht Zeichenstil. Konzepte, Prozesse und Ideen zählen mehr.
Was soll ich zeigen?
Projekte, die dich interessieren: soziale Themen, urbane Systeme, Kommunikation, Nachhaltigkeit, Materialexperimente.
Wie bereite ich mich auf das Gespräch vor?
Sei ehrlich. Erkläre, warum du Design studieren willst – und wie du Probleme beobachtest. Keine Floskeln, klare Haltung.
Was bringt mir der Mappenkurs konkret?
Struktur, Feedback und professionelle Begleitung bis zur fertigen Bewerbungsmappe. Viele Teilnehmende wie Ben wurden danach an renommierten Hochschulen angenommen.
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Willst du wie Ben deinen Traumplatz an der KISD erreichen?
Unsere Mappenkurse für Integrated Design helfen dir, Konzept, Haltung und Gestaltung zu verbinden.
Plätze sind begrenzt.