Mappenkurse

Erfolgsgeschichte Julia: Von der Idee zur Bühne – mit Mappenkurs Szenografie zur Zusage in Hannover

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Julia liebte Bühnenbilder seit ihrer ersten Theater-AG. Doch zwischen „Ich mag Theater“ und „Ich zeige Szenografie“ klafft oft eine Lücke. Ihre ersten Mappenversuche wirkten wie ein Sammelalbum: hübsche Zeichnungen, aber ohne Lesepfad. In unserem Mappenkurs Szenografie fand sie den roten Faden: Eine Leitfrage, Serien statt Einzelbilder, Prozess sichtbar machen.
Wenige Monate später folgte die Nachricht, die alles veränderte: Zusage für den Bachelor Szenografie/Kostüm/Experimentelle Gestaltung an der Hochschule Hannover. Der Studiengang startet zum Wintersemester, umfasst acht Semester, verlangt ein Auswahlverfahren mit Eignungsprüfung – und honoriert Bewerbungen, die konzeptionell denken und Material, Licht, Figur und Raum zusammenbringen.

Auch organisatorisch half Struktur: Für die Bewerbung in Hannover ist – Stand Fakultätsseite – der 15. März die entscheidende Frist; gefordert wird u. a. eine künstlerische Mappe, zudem ein sechs­wöchiges Zugangspraktikum. Wer diese Rahmendaten früh kennt, plant besser: Zeit für Serien, für Proben, für die digitale Aufbereitung.

Julias Mappe – vom Sammelsurium zur szenischen Erzählung (Bewerbungsmappe Szenografie)

1) Leitfrage statt losem Mood:
Gemeinsam entwickelten wir eine präzise Leitfrage: „Wie verändern Schatten Nähe und Distanz zwischen Figuren?“
Diese Frage führte Julia zu drei Serien – jeweils mit klarem Beginn, Verdichtung und Finale:

Serie A – Lichtdramaturgie: Lichtwechsel in einem engen Treppenraum. Skizzen + Tonwertstudien; Reduktion auf Hell/Dunkel.

Serie B – Kostüm & Silhouette: Figurentypen mit Stoffproben (Chiffon, Denim, Filz) und Bewegungs-Skizzen; Fokus auf Kontur im Bühnenlicht.

Serie C – Objekt & Zeichen: Ein „tragbarer Raum“ (Mantel/Paravent), der Nähe blockiert oder zulässt; Modellfotos + Notizen zu Spielwegen.

2) Prozess sichtbar machen:
Statt nur „fertiger“ Bilder integrierte Julia Prozess-Spreads: verworfene Varianten, Materialtests, kurze Begründungen. Genau diese Transparenz ist in Bewerbungsverfahren von Szenografie/ Kostüm immer wieder explizit gewünscht – denn sie zeigt Denk- und Entscheidungsfähigkeit, nicht nur Ergebnisästhetik.

3) Digital sauber aufbereitet:
Die Mappe wurde als einheitliches PDF umgesetzt: sRGB, konsistente Weißräume, ein Thema pro Seite, klare Benennung (Nachname_Vorname_Szenografie.pdf). Solche Standards sind an Kunst-/Designhochschulen üblich; Leitfäden und FAQ-Seiten verweisen regelmäßig auf digitale Einreichung, saubere Kanten, sinnvolle Dateigröße. Wer das früh übt, gewinnt. 

Mini-Story aus Julias drittem Review:
Eine Skizze „funktionierte“ nicht. Statt sie zu kaschieren, zeigte Julia Variante A–C und begründete, warum sie Kontrast statt Detailfülle wählte. Diese Entscheidungsspur überzeugte in der Mappenprüfung – und später im Gespräch.

 

Was Hannover in Szenografie sehen will – und wie du genau das zeigst

Die Hochschule Hannover (Fakultät III) beschreibt Szenografie/Kostüm/Experimentelle Gestaltung als gestalterisches Studium mit Eignungsprüfung; Bewerbung und Fristen werden zentral veröffentlicht (u. a. Mitte November bis 15. März). Wichtig: Die Spezialisierung erfolgt im Studium, dein Portfolio darf breit anfangen, aber muss fokussiert denken: Raum + Licht + Figur + Material. 

So leitest du daraus deine Mappe ab:

Leitfrage fixieren: z. B. „Wie sprechen Stoffe im Gegenlicht?“ / „Welche Objekte trennen, welche verbinden?“

Serien bauen (3–5 Reihen): Jede Serie 3–7 Positionen (Skizze → Variante → Modellfoto/Material).

Figur im Raum denken: Kostüm nicht isoliert, sondern im Bühnenraum (Schatten, Blickachsen).

Material ernst nehmen: Stoffproben, Faltenwurf, Tests (Reißfestigkeit, Transluzenz) – kurz kommentiert.

Prozess zeigen: Iterationen + Notizen sind Pluspunkte, kein Makel.

PDF-Hygiene: Einheitliche Ränder, Seitenrhythmus, klare Benennung – Lesepfad wie ein kleines Stück.

Typische Suchfragen (Google/YouTube) – die du in deiner Arbeit beantwortest:
„Was gehört in eine Szenografie-Mappe?“, „Wie viele Arbeiten?“, „Digitales Portfolio aufbereiten?“, „Wie zeige ich Kostüm in Bewegung?“, „Mappenprüfung: Gespräch vorbereiten?“ – Erfahrungsressourcen liefern Anschauung; nutze sie als Spiegel, nicht als Vorlage. 

 

Warum unser Mappenkurs deine Chancen erhöht

Der Mappenkurs Szenografie der Akademie Ruhr ist kein „Hübsch-machen“, sondern ein Prozess-Labor. Wir coachen dich von der ersten Leitfrage bis zur PDF-Abgabe – inklusive Pitch-Training für das Gespräch.

Unser Vorgehen – kompakt:

Phase 1: Orientierung & Leitfrage – Thema schärfen, Quellen sortieren.
Phase 2: Serienaufbau – von der Skizze zur szenischen Reihe.
Phase 3: Körper + Raum + Licht: Silhouette, Spielwege, Schatten.
Phase 4: Prozess sichtbar machen – Iterationen als Stärke.
Phase 5: PDF-Hygiene & Simulation – Review, Export, Gespräch.

Erfolg: In den letzten Jahren lag die Zusagequote unserer Teilnehmer:innen über 99 % – weil Inhalt, Prozess und Präsentation zusammenfinden.

Testimonial – Julia (19), angenommen in Hannover:
„Ich dachte, ich bräuchte nur ‚schöne Bilder‘. Im Kurs habe ich gelernt, Entscheidungen zu zeigen. Die Prüfer:innen sahen, wie ich arbeite – nicht nur, was ich kann. Genau das hat mich durchgebracht.“

 

Tipps & Fehler vermeiden – die kompakte Pro-Liste

Top-Tipps

Leitfrage formulieren und jede Serie daran messen.
Serien statt Einzelblätter (3–5 Reihen, je 3–7 Positionen).
Prozess-Spreads einplanen (Skizzen, Varianten, Materialproben).
Figur im Raum zeigen (Silhouette + Licht), nicht nur Modeblätter.
PDF-Hygiene: sRGB, klare Ränder, eindeutige Benennung, ein Thema pro Seite.

Häufige Fehler

Pinterest-Best-of ohne Eigenanteil → Beobachten statt Kopieren.

Nur finale Bilder → Prozess fehlt, wirkt unreflektiert.

Kostüm ohne Bewegung → Sequenzen/Keyframes zeigen.

Bühne ohne Lichtidee → Atmo-Skizzen/Modelllicht einbauen.

Überfülltes PDF → Weißraum ist Lesepause, kein Platzverlust.

 

FAQ – Häufige Fragen zur Bewerbungsmappe Szenografie

Wie viele Arbeiten gehören in die Bewerbungsmappe Szenografie?
Orientiere dich an Serien (3–5 Reihen) und Prozess-Spreads; prüfe stets die aktuellen Vorgaben/Fristen der Hochschule Hannover (Fakultätsseite). 

Digital oder analog abgeben?
Bewerbungen laufen in der Regel digital; saubere PDF-Aufbereitung (sRGB, klare Ränder, sinnvolle Dateigröße, Benennung) ist Standard – Hinweise und FAQs der Hochschule beachten. 

Wie wichtig ist der Prozess?
Sehr. Jurys möchten Entwicklung sehen: Skizzen, Alternativen, Materialproben und kurze Begründungen. (Erfahrungen/Foren spiegeln genau das.) 

Soll ich Kostüme auch in Bewegung zeigen?
Ja. Figur im Raum mit Silhouette, Faltenwurf, Sequenzen – so wird Szenografie sichtbar, nicht nur Modezeichnung.

Wie bereite ich das Gespräch vor?
Leitfrage in 60–90 Sekunden, dann 2–3 Serien mit je einem Satz erklären; typische Fragen üben („Warum diese Reihenfolge?“, „Was verworfen?“). Portfolio-Walkthroughs/Interviews auf YouTube helfen bei der Orientierung. 


Bühne, Licht, Figur – und dein Blick darauf.
Unsere Szenografie-Mappenkurse sind stark nachgefragt. Plätze sind begrenzt.

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Bilder: Unsplash

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