Mappenkurse

Erfolgsgeschichte Tim: Mit Konzept und Kreativität zur Aufnahme in Design & Mobilität an der Hochschule Hof

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Tim wusste früh, dass er etwas gestalten wollte – aber nicht im klassischen Sinne. Ihn faszinierte, wie Design unsere Mobilität beeinflusst: das Gefühl einer Bewegung, die Ergonomie eines Sitzes, die Linienführung eines Fahrzeugs, das Zusammenspiel von Form und Funktion.
Doch als er seine erste Bewerbungsmappe für den Studiengang Design & Mobilität an der Hochschule Hof begann, fühlte sich alles zu zufällig an: viele gute Ideen, aber kein System.

Im Mappenkurs Design & Mobilität der Akademie Ruhr lernte Tim, seine Gedanken zu strukturieren, visuelle Entscheidungen zu begründen und mit Konzept zu zeichnen.
Heute studiert er Design & Mobilität (B.A.) in Hof – ein interdisziplinärer Studiengang, der Design, Technik, Nachhaltigkeit und Mobilitätskonzepte miteinander verknüpft. Seine Mappe überzeugte die Kommission durch Klarheit, Idee und Haltung.

Vom Entwurf zur Erzählung – wie Tims Bewerbungsmappe entstand

 

Tim begann seine Mappenvorbereitung so, wie viele Bewerber:innen starten: mit einer Sammlung aus Skizzen, Pinterest-Ideen und ersten Produktentwürfen. Er wusste, dass er „etwas mit Autos“ machen wollte – doch schnell wurde klar, dass der Studiengang Design & Mobilität an der Hochschule Hof weitaus mehr verlangt als das Gestalten schöner Formen. Mobilität wird dort als gesellschaftliche Frage verstanden, als Zusammenspiel von Freiheit, Nachhaltigkeit, Effizienz und Bewegung im Alltag.

 

Im ersten Kursmodul analysierten wir genau diese Aspekte und fanden gemeinsam ein tragfähiges Leitthema:

„Wie bewegt sich der Mensch im urbanen Raum, wenn Fahrzeuge neu gedacht werden?“

 

Dieser Perspektivwechsel gab Tims Arbeit zum ersten Mal Richtung. Aus losen Skizzen wurde ein konzeptioneller Rahmen, der ihm half, seine Ideen zu sortieren und weiterzuentwickeln.

 

Der rote Faden seiner Mappe entstand, als er begann, seine Arbeiten in drei schlüssige Kapitel zu gliedern. Die erste Serie widmete sich der Bewegung im Raum und zeigte Beobachtungen von alltäglichen Körperhaltungen – Gehen, Sitzen, Beschleunigen. Das zweite Kapitel untersuchte Form und Ergonomie und reichte von Griffstudien über Sitzstrukturen bis hin zu kleinen Flächenanalysen. Die dritte Serie beschäftigte sich mit nachhaltiger Mobilität: leichte Strukturen, recycelte Textilien, experimentelle Materialkombinationen.

 

Entscheidend war, dass Tim nicht nur Ergebnisse sammelte, sondern den Weg sichtbar machte. Varianten, Fehlversuche, Kommentare – also genau das, was Prüfer:innen tatsächlich interessiert. Seine Worte am Ende des Kurses bringen es auf den Punkt: „Ich habe verstanden, dass die Hochschule nicht perfekte Autos sucht, sondern kreative Köpfe, die denken können – und das in Bildern zeigen.“

 

Der eigentliche Unterschied in seiner Mappe lag in der Art, wie er Szenarien entwickelte. In unseren Kursen üben wir, aus Skizzen Fragen abzuleiten und daraus Visionen zu gestalten: Wie verändert sich Sitzen, wenn Fahrzeuge autonom fahren? Wie kehren Materialien in den Kreislauf zurück? Wie lässt sich Bewegung minimalistisch inszenieren? Als Tim begann, diese Fragen zu bearbeiten, verwandelte sich sein Projekt: Aus einer Idee über Autos wurde eine visuelle Erzählung über Zukunft, Raum und Designbewusstsein.

 

 

Was die Hochschule Hof im Studiengang Design & Mobilität erwartet

 

Der Bachelorstudiengang Design & Mobilität an der Hochschule Hof verbindet kreatives Denken mit technischem Verständnis und einem starken Fokus auf gesellschaftliche Entwicklungen. Eine Bewerbungsmappe muss daher nicht nur zeichnerisches Können, sondern vor allem konzeptionelle Tiefe und echtes Interesse an Mobilität zeigen.

 

Die Kommission achtet darauf, wie klar jemand Ideen formulieren kann – ob Gedanken sichtbar werden und ob sich aus Skizzen ein nachvollziehbarer Denkprozess ergibt. Räumliches und funktionales Denken spielt dabei eine ebenso große Rolle wie die Fähigkeit, Design mit Material, Bewegung und Innovation zu verknüpfen. Hochschulen wie Hof suchen keine fertigen Produktdesigner:innen, sondern Gestalter:innen mit Haltung.

 

Eine überzeugende Mappe dokumentiert daher nicht nur, was man machen kann, sondern wie man denkt. Zeichnungen, Modelle, Collagen oder Fotos können alle ihren Platz haben – entscheidend ist, dass sie miteinander eine Frage verfolgen und eine Zukunftsidee sichtbar machen. Besonders das letzte Kapitel einer Mappe kann hier entscheidend sein: Dort zeigen Bewerber:innen, wie sie sich Mobilität der Zukunft vorstellen und welche Rolle Gestaltung darin spielt.

 

Viele erfolgreiche Bewerber:innen arbeiten mit Themen wie gemeinschaftlicher Mobilität, nachhaltigen Materialien oder der Frage, wie Bewegung im kleinen Maßstab – zwischen Skateboard, Scooter und Fußweg – neu gedacht werden kann. Andere erforschen emotionale Aspekte: Wie fühlt sich Bewegung überhaupt an? All diese Themen setzen Beobachtung, Analyse und Empathie voraus – Kompetenzen, die im Mappenkurs gezielt aufgebaut werden.

 

 

Warum unser Mappenkurs deine Chancen erhöht

 

Der Mappenkurs Design & Mobilität der Akademie Ruhr ist weniger ein Zeichenkurs als vielmehr ein kreatives Labor. Hier geht es darum, Denken und Entwerfen miteinander zu verbinden, von der ersten Idee bis zur fertigen, professionell präsentierten Mappe.

 

Zu Beginn schaffen wir eine Orientierung: Wir analysieren Hochschulen, klären die relevanten Mobilitätsthemen und definieren Ziele. Darauf folgt die Phase der Ideenfindung, in der Recherche, Moodboards, Skizzen und kleine Prototypen entstehen. Danach konzentrieren wir uns auf die Umsetzung: Perspektiven, Materialstudien, Storyboards, Renderings – alles, was hilft, eine klare Serie aufzubauen. Die vierte Phase widmet sich dem Kuratieren: Struktur, Lesepfad, Argumentation. Zum Schluss simulieren wir das Prüfungsgespräch und geben detailliertes Feedback.

 

Durch diese Struktur lernen Teilnehmende nicht nur, wie man gestaltet, sondern wie man kommuniziert. Sie entwickeln ein Verständnis für den Designprozess – vom Beobachten bis zum Modell –, stärken ihre visuelle Sprache und verfeinern ihr Materialbewusstsein. Gleichzeitig lernen sie, ihren eigenen Stil zu formulieren und selbstbewusst zu vertreten.

 

Die Erfolgsquote spricht für sich: Seit vielen Jahren erreichen über 99 Prozent unserer Teilnehmer:innen eine Studienplatzzusage – auch an Hochschulen wie Hof, München, Coburg oder Aachen. Tim formulierte es nach seiner Zusage so: „Ich dachte immer, ich müsste besser zeichnen. Im Kurs habe ich verstanden: Entscheidend ist, dass ich denke wie ein Designer. Meine Mappe war plötzlich logisch aufgebaut – und ich konnte erklären, was ich wollte. Genau das hat den Ausschlag gegeben.“

 

 

Tipps & Fehler vermeiden – kompakt und klar

 

Ein früher Start schafft den wichtigsten Vorteil: Zeit für Entwicklung. Wer zu spät beginnt, verliert die Möglichkeit, Prozesse sichtbar zu machen – und gerade diese interessieren Hochschulen am meisten. Entscheidend ist daher, sofort eine Leitfrage zu definieren und in kurzen, fokussierten Arbeitssprints erste Skizzen zu produzieren. So entsteht Momentum, bevor Perfektionismus blockiert.

 

Ebenso wichtig ist Konsistenz. Viele Bewerber:innen springen zwischen Stilen, Techniken und Materialien hin und her und verlieren dadurch jede gestalterische Linie. Zwei bis drei Materialien, die über mehrere Wochen konsequent eingesetzt werden, schaffen Wiedererkennbarkeit und geben der Mappe Struktur.

 

Ein häufiger Fehler besteht darin, nur „schöne Bilder“ zu sammeln. Prüfer:innen wollen jedoch sehen, wie du denkst – nicht nur, was du ästhetisch beherrschst. Deshalb gehören Skizzen, Iterationen und Fehlversuche ebenso in die Mappe wie finale Arbeiten. Genau dort zeigt sich deine Analysefähigkeit.

 

Fehlt der rote Faden, wirkt die Mappe schnell wie ein Archiv statt wie ein Argument. Serienbildung, eine klare Reihenfolge und visuelle Dramaturgie machen deine Gedanken nachvollziehbar. Feedback hilft dir, diese Struktur zu schärfen. Wer Rückmeldung meidet, verliert wertvolle Orientierung – feste Review-Termine sind daher unverzichtbar.

 

Auch die Arbeit mit fremden Bildern kann zur Falle werden. Pinterest liefert Inspiration, ersetzt aber keine eigenen Beobachtungen. Hochschulen erkennen sofort, ob dein Bildarchiv aus echtem Sehen oder aus Kopien besteht. Eigene Fotos, Skizzen und Alltagsstudien schaffen Authentizität.

 

Und schließlich spielt Zeitplanung eine zentrale Rolle. Wer den Aufwand unterschätzt, gerät ins Straucheln. Rückwärtsplanung mit realistischen Puffern sorgt dafür, dass Recherche, Ausarbeitung, Kuratieren und Präsentation ausreichend Raum bekommen. Eine gute Mappe lebt von Klarheit – und Klarheit entsteht nur durch Struktur.

 

FAQ – häufige Fragen zur Bewerbungsmappe Design & Mobilität

Wie viele Arbeiten sollte meine Mappe enthalten?
In der Regel 15–25 Arbeiten, aufgeteilt in Serien, ergänzt durch Prozessseiten. Qualität zählt mehr als Quantität.

Muss ich technisch zeichnen können?
Nein. Es geht um Denken, nicht um Perfektion. Zeig dein Verständnis von Raum, Bewegung, Ergonomie.

Wie bereite ich mich auf die Eignungsprüfung in Hof vor?
Übe freie Skizzen, Materialstudien und schnelle Konzeptzeichnungen. Die Prüfung testet Kreativität, nicht Reproduktion.

Was sollte meine Mappe zeigen?
Ein durchdachtes Thema, sichtbaren Prozess und dein Interesse an Mobilität und Design.

Hilft der Mappenkurs wirklich?
Ja – weil du Feedback, Struktur und eine realistische Simulation der Eignungsprüfung bekommst. Viele Teilnehmende wie Tim belegen, dass gezieltes Training zur Zusage führt.


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Bilder: Akademie Ruhr

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