Studiengang first – warum „kreativ“ nicht reicht
„Ich will etwas Kreatives studieren“ ist ein guter Anfang, aber kein Ziel. Kommunikationsdesign, Illustration, Game Design, Produktdesign, Szenografie, Kostümbild, Visuelle Kommunikation, Integriertes Design – alle verlangen andere Denk- und Arbeitsweisen. Die Mappe muss das spiegeln.
Was Hochschulen wirklich prüfen
- Passung von Arbeitsweise & Studiengang: Denkschritte, nicht nur hübsche Bilder.
- Serielles Arbeiten: Entwicklung, Iterationen, Entscheidungen.
- Bezug zu Inhalten des Studiengangs: z. B. Typografie & Bildsprache (Kommunikationsdesign), Nutzer:innenbezug & Modell/Prototyp (Produktdesign), narratives Bild (Illustration).
- Formale Anforderungen: Abgabeart, Umfang, Formate – oft digital (Beispiel: KD Mainz fordert digitale Mappe als PDF; analoge Skizzen sind zu dokumentieren).
Auch Fristen und Formate variieren stark (z. B. Sammelzeiträume, Zusatzregistrierungen an der Fakultät). Wer das zu spät checkt, verliert wertvolle Wochen.
Erwartungsbilder realistisch kalibrieren
Informiere dich über echte Mappen und Prüfungsberichte: Foren wie precore.net bündeln seit Jahren Erfahrungen zur Mappe, Eignungsprüfung, Unterschieden zwischen Studiengängen und Begriffsabgrenzungen (z. B. Kommunikationsdesign vs. Grafikdesign; Kommunikationsdesign vs. Integriertes Design).
Auch YouTube liefert Anschauungsmaterial (Mappen-Reviews, Prüfungsvideos) – gut, um Maßstäbe zu bekommen, ohne zu kopieren.
Checkliste: Studiengang im Blick behalten (und typische Fehler vermeiden)
Do:
- Studiengang klar benennen (Arbeitsdefinition für 8–12 Wochen)
- Leitfrage formulieren (z. B. „Wie kommunizieren Linien Rhythmus im öffentlichen Raum?“ – KD)
- Serien statt Einzelwerke (3–7 Arbeiten mit nachvollziehbarer Dramaturgie)
- Prozess sichtbar machen (Skizzen, Iterationen, Entscheidungen)
- Formales früh klären (digital/analog, Umfang, Fristen)
Don’t:
- „Best-of“ ohne roten Faden
- Pinterest-Kopien & Trends ohne eigenen Bezug
- Letzte-Woche-Aktionen ohne Feedbackschleifen
- Fachfremde Schwerpunkte (z. B. reine Mode-Skizzen für Game Design)
Den richtigen Studiengang finden – vom Wunsch zur Entscheidung
Entscheiden fällt leichter, wenn du konkrete Evidenz sammelst. Statt „Was passt zu mir?“ frage: „Welche Arbeitsweise will ich täglich üben?“
1) Reality-Check: Inhalte & Anforderungen
- Offizielle Studieninfos lesen (Modulhandbücher, Skills, Werkstattausstattung). Beispiel KD-Flyer/Studieninfo (HTW Berlin): Mappe + ggf. Hausaufgabe; Werkschau als Inspiration.
- Mappenanforderungen vergleichen (z. B. KD Mainz digital; Prozessdoku im PDF).
- Neutrale Übersichten nutzen (z. B. Ratgeberseiten zu Mappen/Studienwahl).
2) Evidenz sammeln (14-Tage-Sprint)
- Woche 1: Täglich 60–90 min Mini-Assignments je Studiengangsoption (KD/Illustration/Produktdesign):
- KD: Typo + Bild Poster-Skizze, Infohierarchie, Piktogramm-Test.
- Illustration: Narrativ – 6-Panel-Sequenz (Storybeat, Blickführung).
- Produktdesign: Use-Case-Skizzen + grober Karton-Mock-up, Zielgruppe definieren.
- Woche 2: Eine Option vertiefen: 3er-Serie mit Prozessbelegen, 1 Pitch (3–5 min).
Ergebnis: spürst du, was dir liegt – und hast Material, das in eine studiengangsspezifische Mappe übergeht.
3) Interessen testen (seriöse Tools & Communities)
- Studiengangsuche/Interessen-Test (Hochschulkompass SIT) als Orientierung; ersetzt kein Portfolio, hilft aber bei der Richtung.
- precore.net zum Abgleich von Erfahrungsberichten und Begriffen; achte auf Aktualität und nimm Forenerfahrungen als Ergänzung, nicht als Regel.
Praxisbeispiel: Drei Wege, drei Mappen
Lia (18), Kommunikationsdesign: Startete mit wilden Mixed-Media-Stücken. Nach 6 Wochen Thema „Lärm & Ordnung“: serielle Poster, Piktogramme, Mikro-Typo-Studien; klarer Lesepfad und Statement – Zusage.
Hannes (20), Illustration: Von Detailstudien zu narrativer Serie „Verlorene Dinge“ (6 Panels, 2 Farbkonzepte, Skizzenbuch als Prozessbeleg) – Zusage.
Miko (19), Produktdesign: Nutzerforschung an Schulkiosk, Painpoints, Skizzen-Iterationsbogen, 1:1-Mock-up aus Karton – funktionaler Gedanke sichtbar – Zusage.
Gemeinsamkeit: Studiengangsvokabular + Prozesse sichtbar gemacht – nicht nur schöne Bilder.
Warum unser Mappenkurs deine Chancen erhöht
Die Akademie Ruhr ist kein reiner Zeichenkurs, sondern ein strukturierter Vorbereitungsrahmen, der Studiengangspassung ins Zentrum stellt. Unsere Module verbinden Sehen – Analysieren – Zeichnen (Methodik), serielles Arbeiten und prüfungsnahe Präsentation.
Das bekommst du bei uns:
- Studiengangs-Matching: Wir übersetzen deine Interessen in studiengangsspezifische Aufgaben (KD/Illustration/Produktdesign …); mit realen Abgabeformaten (häufig digital).
- Serien-Coaching: Von Leitfrage zur 3–7-teiligen Reihe inkl. Prozessdoku.
- Prüfungssimulationen: Pitch, Q&A, Mappen-Review auf Hochschul-Niveau.
- Mentoring: Individuelles Feedback in kleinen Gruppen.
- > 99 % Erfolgsquote in den letzten Jahren durch konsequente Passung + Struktur.
Testimonial – Sophie (19), Mappenkurs Dortmund:
„Ich schwankte zwischen Illustration und KD. Im Kurs habe ich beide Arbeitsweisen wirklich ausprobiert. Nach zwei Wochen war klar: Ich denke in Sequenzen. Aus dem Test sprint entstand meine Erzähl-Serie, die am Ende den Ausschlag gab – und die Zusage.“
10-Wochen-Plan: Studiengangsgerecht zur Mappe
W-10/9 Orientierung: Studiengangscheck, Leitfrage, Constraints (2–3 Materialien)
W-8/7 Beobachten & Sammeln: Skizzenjournal, eigene Fotoreferenzen
W-6/5 Ideen & Varianten: 20–40 Thumbnails, 2 Serienansätze
W-4/3 Serie produzieren: 3–7 Blätter/Boards + Prozessbelege
W-2 Kuratieren & Text: Lesepfad, Kurzstatement
W-1 Simulation: Pitch, Zeitmanagement, digitale Zusammenstellung (PDF, benannte Seiten)
Typische Fehler (und schnelle Korrekturen)
- „Best-of ohne Studiengangsbezug“ → Leitfrage + Serie bilden.
- „Zu spät die Anforderungen gelesen“ → W-10: Formales prüfen (digital? Umfang?).
- „Nur Endergebnisse, kein Prozess“ → Skizzen/Iterationen integrieren.
- „Alles ein bisschen“ → 1 Hauptfokus, 1 Nebenfokus.
- „Pinterest-Kopie“ → eigene Beobachtungen und Nutzungsbezüge.
- „Kein Feedback“ → wöchentliches Review-Fenster fix einplanen.
- „Falsche Erzählweise“ → Studiengangsvokabular nutzen (KD: Typo/Bild, Illu: Narrativität, PD: Use-Case/Prototyp).
FAQ – kompakt & SEO-optimiert
Wie finde ich „den richtigen Studiengang“ im kreativen Bereich?
Teste Arbeitsweisen (z. B. 14-Tage-Sprint). Lies Modulinfos/Mappenanforderungen; vergleiche, was du täglich tun willst.
Was gehört in eine studiengangsspezifische Mappe?
Serien + Prozessbelege + passende Vokabeln (KD: Typo/Bild/Infodesign; Illu: Narrativität; PD: Nutzer:innenbezug/Prototyp).
Sind Foren/YouTube sinnvoll?
Ja – zur Orientierung. Bitte nicht kopieren; nutze sie als Referenzrahmen.
Digital oder analog einreichen?
Steht in den Hochschulvorgaben (zunehmend digital mit PDF-Portfolio). Prüfe Fristen/Registrierung frühzeitig.
Wie hilft mir die Akademie Ruhr?
Wir übersetzen dein Interesse in studiengangsgerechte Aufgaben, coachen Serienaufbau, Prozesssichtbarkeit & Pitch – mit > 99 % Erfolgsquote in den letzten Jahren.
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