Studiengang first – warum „kreativ“ nicht reicht
Der Wunsch, „etwas Kreatives zu studieren“, ist ein guter Startpunkt, ersetzt jedoch keine klare Entscheidung. Kommunikationsdesign, Illustration, Game Design, Produktdesign, Szenografie, Kostümbild, Visuelle Kommunikation oder Integriertes Design verlangen jeweils andere Denkweisen, Werkzeuge und Arbeitsprozesse. Diese Unterschiede spiegeln sich zwangsläufig in der Mappe – denn Hochschulen prüfen nicht nur das Endbild, sondern die Art, wie du denkst, entscheidest und seriell arbeitest.
Wesentlich ist daher die Passung zwischen deinem Arbeitsprozess und dem Studiengang. Prüferinnen und Prüfer möchten sehen, wie du eine Idee entwickelst, welche Iterationen du durchläufst und ob du Entscheidungen begründen kannst. Ebenso wichtig ist der Bezug zu den Inhalten des Studiengangs: Kommunikationsdesign lebt von Typografie und Bildsprache, Produktdesign von Nutzendenbezug und Modellen, Illustration von narrativer Klarheit. Auch die formalen Anforderungen variieren stark. Einige Hochschulen – wie Kommunikationsdesign in Mainz – verlangen ausschließlich digitale Mappen, selbst wenn analoge Skizzen eingereicht werden. Dazu kommen Fristen, Sammelzeiträume oder zusätzliche Registrierungen, die man rechtzeitig kennen muss, um keine wertvollen Wochen zu verlieren.
Um realistische Erwartungen zu entwickeln, lohnt sich der Blick auf echte Mappen und Erfahrungsberichte. Plattformen wie precore.net bündeln seit Jahren Prüfungsberichte, Einblicke in Eignungsprüfungen und Diskussionen über Unterschiede zwischen Studiengängen – etwa Kommunikationsdesign vs. Grafikdesign oder Kommunikationsdesign vs. Integriertes Design. Auch YouTube bietet mit Mappen-Reviews und Prüfungsanalysen hilfreiche Orientierung, ohne dass man in die Falle der direkten Nachahmung tappt.
Für die eigene Ausrichtung hilft es, sich immer wieder zu fragen, ob der gewählte Studiengang wirklich sichtbar wird. Wer mit einer klaren Arbeitsdefinition für die nächsten Wochen startet, eine Leitfrage formuliert, in Serien denkt und den Prozess dokumentiert, arbeitet zielgerichteter als jemand, der nur ein loses „Best-of“ an Einzelbildern sammelt. Ebenso entscheidend ist ein sauberer Umgang mit formalen Rahmenbedingungen. Häufig scheitern Bewerbungen eher an zu spät gelesenen Vorgaben oder fehlenden Prozessbelegen als an mangelnden Fähigkeiten. Und schließlich lohnt es sich, typische Fallstricke zu vermeiden: Pinterest-Kopien ohne eigene Haltung, letzte-Woche-Aktionen ohne Feedback oder fachfremde Schwerpunkte, die den Bezug zum Studiengang verwässern.
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Den richtigen Studiengang finden – vom Wunsch zur Entscheidung
Eine Studienwahl fällt leichter, wenn du nicht nach einem diffusen „Was passt zu mir?“ suchst, sondern danach, welche Arbeitsweise du täglich ausüben möchtest. Grundlage dafür ist ein realer Einblick in Inhalte und Anforderungen. Modulhandbücher, Studieninfos, Werkstattbeschreibungen oder Beispiele aus Flyern – etwa wie beim Kommunikationsdesign an der HTW Berlin – zeigen dir, was fachlich erwartet wird, welche Tools genutzt werden und wie eine Mappe aufgebaut sein sollte. Auch ein Vergleich der Mappenanforderungen, beispielsweise die digitale Einreichung in Mainz, schärft das Bewusstsein für Formatfragen. Ergänzend helfen neutrale Übersichtsseiten zur Orientierung, ersetzen aber niemals die eigenständige Auseinandersetzung mit deinem Arbeitsprozess.
Ein zweiwöchiger Evidenz-Sprint kann diese Entscheidung erheblich erleichtern. In der ersten Woche bearbeitest du täglich ein kleines Mini-Assignment zu verschiedenen Studiengangsoptionen. Im Kommunikationsdesign könnten das Poster-Skizzen, Informationshierarchien oder kleine Piktogrammtests sein. In der Illustration wiederum kurze narrative Sequenzen mit Blickführung, und im Produktdesign Use-Case-Skizzen mit einem einfachen Karton-Mock-up. Dadurch spürst du sehr schnell, welche Denkweise dir liegt. In der zweiten Woche vertiefst du eine Option, entwickelst eine kleine Serie mit Prozessbelegen und hältst einen kurzen Pitch. Nach vierzehn Tagen hast du nicht nur ein klares Gefühl für deinen Weg, sondern bereits Material, das in eine studiengangsspezifische Mappe überführt werden kann.
Ergänzend solltest du externe Ressourcen bewusst nutzen. Der Interessen-Test des Hochschulkompass kann eine Orientierung bieten, ersetzt aber keine Portfolioerfahrung. Precore.net wiederum eignet sich, um Erfahrungsberichte einzuordnen und Unterschiede in Begriffen und Studiengangsprofilen zu verstehen, allerdings immer mit dem Bewusstsein, dass Foren Ergänzungen sind, keine Regeln.
Wie unterschiedlich die Wege sein können, zeigen drei Beispiele: Lia arbeitete sich im Kommunikationsdesign von freien Mixed-Media-Stücken hin zu einer klaren Serie über „Lärm und Ordnung“ und erhielt eine Zusage. Hannes fand in der Illustration über Detailstudien und eine narrative Panelserie zu seiner gestalterischen Handschrift. Miko erkannte im Produktdesign über Nutzerforschung, Skizzen und ein Karton-Mock-up, wie sehr er funktionale Gedanken schätzt – auch er erhielt eine Zusage. Gemeinsam war allen, dass sie studiengangsspezifische Denkweisen sichtbar machten und nicht nur schöne Bilder zeigten.
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Warum unser Mappenkurs deine Chancen erhöht
Die Akademie Ruhr versteht einen Mappenkurs nicht als reinen Zeichenunterricht, sondern als strukturierten Rahmen, in dem Studiengangspassung und individuelle Handschrift im Zentrum stehen. Unsere Arbeit basiert auf einer Kombination aus Beobachten, Analysieren, Zeichnen, serieller Entwicklung und prüfungsnaher Präsentation. Dabei übersetzen wir deine Interessen in konkrete Aufgabenformate, die für verschiedene Studiengänge relevant sind – von Kommunikationsdesign über Illustration bis hin zu Produktdesign, häufig auch mit digitalen Abgabeformaten.
Du erhältst ein Serien-Coaching, das dich von der Leitfrage bis zur fertigen Reihe führt, inklusiveprozessbegleitender Dokumentation. In Prüfungssimulationen übst du Pitch, Q&A und Mappe-Review auf Hochschulniveau. Individuelles Mentoring in kleinen Gruppen sorgt dafür, dass dein Material wächst und gleichzeitig deine Entscheidungsfähigkeit geschärft wird. Diese Mischung hat in den vergangenen Jahren zu einer Erfolgsquote von über 99 Prozent geführt.
Ein Beispiel dafür ist Sophie, die zwischen Illustration und Kommunikationsdesign schwankte. Erst im Kurs konnte sie beide Arbeitsweisen im direkten Vergleich ausprobieren. Schon nach zwei Wochen merkte sie, dass sie in Sequenzen denkt. Aus dem Test-Sprint entwickelte sich eine Erzählserie, die am Ende den Ausschlag gab – und zur Zusage führte.
Im Rahmen unseres Zehn-Wochen-Plans arbeitest du dich schrittweise zur studiengangsspezifischen Mappe vor. Zunächst klärst du Studiengang, Leitfrage und Materialbeschränkungen. Danach folgt eine Phase des Beobachtens und Sammelns, gefolgt von Ideenentwicklung und Varianten. Die mittlere Phase dient der Serienproduktion, bevor du schließlich kuratierst, ein Kurzstatement formulierst und eine Pitch-Simulation durchläufst. Das Ergebnis ist eine Mappe, die nicht nur visuell überzeugt, sondern auch fachlich gerahmt ist.
Typische Fehler lassen sich dabei gut vermeiden: Eine unscharfe Sammlung ohne Studiengangsbezug wandelt sich durch Leitfrage und Serie in ein strukturiertes Projekt. Früh geklärte Formalia verhindern Missverständnisse beim Abgabeformat. Prozessbelege stärken deine Argumentation, ein klarer Fokus verhindert Streuverluste und regelmäßiges Feedback schützt vor blinden Flecken. Entscheidend ist zudem die richtige Erzählweise: Jede Mappe spricht die Sprache ihres Studiengangs – Typografie und Bildstruktur im Kommunikationsdesign, Narrativität in der Illustration, Use-Case-Gedanken im Produktdesign.
FAQ – kompakt & SEO-optimiert
Wie finde ich „den richtigen Studiengang“ im kreativen Bereich?
Teste Arbeitsweisen (z. B. 14-Tage-Sprint). Lies Modulinfos/Mappenanforderungen; vergleiche, was du täglich tun willst.
Was gehört in eine studiengangsspezifische Mappe?
Serien + Prozessbelege + passende Vokabeln (KD: Typo/Bild/Infodesign; Illu: Narrativität; PD: Nutzer:innenbezug/Prototyp).
Sind Foren/YouTube sinnvoll?
Ja – zur Orientierung. Bitte nicht kopieren; nutze sie als Referenzrahmen.
Digital oder analog einreichen?
Steht in den Hochschulvorgaben (zunehmend digital mit PDF-Portfolio). Prüfe Fristen/Registrierung frühzeitig.
Wie hilft mir die Akademie Ruhr?
Wir übersetzen dein Interesse in studiengangsgerechte Aufgaben, coachen Serienaufbau, Prozesssichtbarkeit & Pitch – mit > 99 % Erfolgsquote in den letzten Jahren.
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Unsere Winter-/Frühlingskurse sind limitiert. Sichere dir jetzt Unterstützung bei Studiengangs-Matching, Serien-Coaching und Prüfungssimulation.
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