Mappenkurse

Industrial Design Mappe: sicher zur Zusage

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Industrial Design Mappenvorbereitung für die Hochschule Magdeburg an der Akademie Ruhr

Die Bewerbungsmappe für Industrial Design entscheidet selten darüber, ob du „gut zeichnen kannst“, sondern darüber, ob man deinen Denkweg versteht. Hochschulen suchen keine perfekten Renderings, sondern Menschen, die gestalten können: beobachten, Fragen formulieren, Varianten entwickeln und eine Idee so visualisieren, dass sie für andere nachvollziehbar wird. Genau deshalb wirkt eine starke Mappe wie eine kurze, gut erzählte Geschichte. Sie beginnt nicht mit einer hübschen Perspektive, sondern mit einem Problem oder einer Beobachtung. Sie zeigt, wie du zu Lösungen kommst, welche Alternativen du geprüft hast, und warum du dich am Ende für eine Richtung entschieden hast.

 

Viele Bewerber:innen verlieren sich dabei in Einzelbildern. Es entstehen schöne Skizzen, aber kein roter Faden. Oder es gibt ein starkes Rendering, doch niemand erkennt, wofür diese Form steht, welche Nutzung dahinter steckt oder welche Logik das Produkt tatsächlich hat. Prüfer:innen sehen solche Mappen sehr häufig – und sie reagieren dann nicht mit „Das ist schlecht“, sondern mit „Das sagt mir zu wenig über die Person aus“. Genau das ist das Risiko: Du investierst viel Zeit, aber die Mappe transportiert nicht die Informationen, die in der Bewertung zählen.

 

Dieser Beitrag zeigt dir, wie du deine Industrial-Design-Mappe so aufbaust, dass Prüfer:innen in wenigen Minuten verstehen: Hier denkt jemand wie ein Designer. Du bekommst eine klare Struktur, Hinweise, an welchen Stellen Backlinks sinnvoll sitzen, ein Testimonial, das den Erfolg unserer Teilnehmer:innen sichtbar macht, sowie am Ende Meta-Daten und einen Call-to-Action, der den nächsten Schritt leicht macht.

Was Prüfer:innen wirklich überzeugt

Prüfer:innen blättern nicht wie durch ein Kunstbuch, sondern wie durch eine Argumentation. Sie suchen nach Zeichen von Gestaltungskompetenz: Hast du ein Problem erkannt? Kannst du es in eine Aufgabe übersetzen? Entwickelst du mehrere Lösungen und wählst begründet aus? Und kannst du das so visualisieren, dass man es ohne lange Erklärung versteht? Entscheidend ist dabei nicht, ob jede Linie „perfekt“ ist. Entscheidend ist, ob dein Portfolio zeigt, dass du eine Haltung zur Gestaltung hast: neugierig, strukturiert, lösungsorientiert.

Der wichtigste Unterschied zwischen einer mittelmäßigen und einer starken Mappe ist deshalb selten reine Zeichenqualität, sondern Struktur. Wenn du auf einer Seite nur die finale Perspektive zeigst, bleibt vieles offen: Welche Anforderungen gab es? Welche Varianten hast du geprüft? Warum ist diese Form sinnvoll? Zeigst du dagegen zusätzlich kleine Varianten, eine Nutzungsstudie oder eine Funktionsskizze, wird das Blatt plötzlich glaubwürdig. Es entsteht der Eindruck, dass du nicht dekorierst, sondern entwirfst. Und dieser Eindruck ist häufig der Grund, warum Bewerber:innen in die nächste Runde kommen.

 

Außerdem zählt Lesbarkeit. Eine Mappe wirkt stark, wenn jede Seite eine Aufgabe hat und nicht „alles gleichzeitig“ will. Manche Seiten dürfen roh sein, weil sie Denkbewegungen zeigen. Andere Seiten müssen klar präsentieren. Wenn du diesen Wechsel bewusst steuerst, entsteht ein Rhythmus, der professionell wirkt – und Prüfer:innen hilft, deine Arbeit schnell einzuordnen. Das ist kein Trick, sondern ein Service: Du machst es der Person gegenüber leichter, das Wesentliche zu erkennen.

Damit du diese Wirkung gezielt erzeugst, helfen zwei kurze Checklisten als Qualitätsfilter – nicht zum „Abhaken“, sondern als schnelle Selbstkontrolle vor dem finalen Export oder Druck:

 

Fehler vermeiden:

• Nur Endbilder zeigen, ohne Varianten oder Entwicklung, sodass der Entwurfsweg unsichtbar bleibt

• Produkte ohne Maßstab und Nutzung darstellen (keine Hand, kein Kontext, keine Ergonomie), wodurch alles abstrakt wirkt

• Alles wirkt gleich (nur eine Produktwelt, keine neue Fragestellung), sodass kein Gestaltungsspektrum erkennbar wird

• Rendering statt Logik: gut aussehend, aber nicht plausibel (Mechanik, Bedienung, Material), wodurch die Idee „dekorativ“ wirkt

 

 

Von der Idee zu Seiten mit rotem Faden

 

Eine überzeugende Mappe entsteht, wenn du pro Projekt einen klaren Ablauf einhältst: Ausgangsproblem, Varianten, Entscheidung, Ausarbeitung. Das klingt simpel – wird aber oft übersprungen, weil man möglichst schnell „gute Seiten“ produzieren will. Genau das führt dazu, dass Mappen voll sind, aber nicht tragen. Prüfer:innen sehen dann Fleiß, aber keine klare Gestaltungsaussage.

 

Beginne deshalb immer mit einer konkreten Beobachtung. Schau dir an, wie Menschen ein Produkt wirklich benutzen, wo es unpraktisch wird und warum. Beobachtung heißt nicht, dass du lange Texte schreibst, sondern dass du die Nutzung in kleinen Zeichnungen sichtbar machst: Handposition, Blickrichtung, Bewegungsweg, Kontaktpunkt, typische Fehler. Aus dieser Beobachtung formulierst du eine Leitfrage, die deine Gestaltung steuert. Diese Leitfrage ist dein roter Faden – sie verhindert, dass du nur „Form“ entwickelst, ohne zu wissen, was sie leisten soll.

 

Im nächsten Schritt skizzierst du bewusst breit: viele kleine Varianten, die sich wirklich unterscheiden. Das ist der Moment, in dem du als Designer:in am meisten wächst. Denn Varianten zeigen, ob du Prinzipien verändern kannst: Bedienkonzept, Öffnungsbewegung, Anordnung, Fügung, Materialidee. Erst danach wählst du eine Richtung aus und gehst in die Tiefe – mit Proportionen, Details, Bedienlogik und einer Darstellung, die Funktion und Material plausibel macht. Ein kleiner Schnitt, eine Explosionsskizze oder eine einfache Bewegungsstudie kann hier enorm helfen, weil sie beweist: Du hast die Idee zu Ende gedacht.

 

Hier passt das Fokus-Keyword einmal natürlich in den Text: Wenn du deine Bewerbungsmappe Industrial Design erstellen willst, sollte jede Seite eine klare Aufgabe haben: erklären, vergleichen oder überzeugen. Damit nimmst du dir den Druck, „alles auf einmal“ zeigen zu müssen, und baust stattdessen eine Mappe, die sich sauber lesen lässt.

 

Statt vieler Aufzählungen bekommst du hier drei Leitlinien, die in der Praxis fast immer zu besseren Seiten führen:

Erstens: Arbeite mit wenigen, klaren Kriterien. Wenn du weißt, was dein Produkt verbessern soll (zum Beispiel Bedienbarkeit, Reinigung oder Ergonomie), kannst du Varianten vergleichen, ohne dich im Geschmack zu verlieren. Zweitens: Zeige Interaktion. Eine kleine Handstudie oder ein Bewegungsablauf sagt oft mehr als eine zweite Perspektive, weil Industrial Design im Kern Nutzung ist. Drittens: Halte dein Layout ruhig. Weißraum, klare Überschriften und kurze, präzise Notizen geben deinen Zeichnungen Autorität – man spürt, dass du strukturierst, statt zu überladen.

 

Testimonial:

„Vor dem Kurs hatte ich viele Skizzen, aber keine klare Geschichte. Durch die Struktur im Kurs und das Feedback zu meinen Varianten wurde die Mappe plötzlich logisch und überzeugend. Ergebnis: Einladung zur Eignungsprüfung und später die Zusage.“

Lea, Teilnehmerin (heute Industrial Design Studentin)

 

Tipps:

• Starte jedes Projekt mit einer Leitfrage aus der Nutzung (nicht aus dem Stil), damit du Kriterien hast

• Skizziere zuerst breit und schnell (Mini-Varianten), bevor du sauber ausarbeitest, damit du echte Auswahl triffst

• Ergänze eine Funktions- oder Mechanikskizze, um Plausibilität zu zeigen, statt nur Wirkung zu präsentieren

 

 

Warum unser Mappenkurs deine Chancen erhöht

 

Allein zu arbeiten ist möglich – aber es hat einen typischen Haken: Du bekommst Feedback meist zu spät. Viele merken erst kurz vor Abgabe, dass Varianten fehlen, dass Projekte nicht zusammenpassen oder dass die Mappe zwar „schön“ aussieht, aber keine klare Erzählung hat. Dann entsteht Stress, und ausgerechnet die entscheidenden Wochen werden zu hektischem Reparieren. Genau das sorgt dafür, dass gute Ideen nicht die Wirkung erreichen, die sie eigentlich hätten.

 

Unser Mappenkurs setzt früher an: Wir geben dir Struktur, damit du von Anfang an in Projekten denkst, die prüfungsrelevant sind. Gemeinsam schärfen wir deine Themen so, dass sie nicht beliebig wirken, und wir sorgen dafür, dass du einen sichtbaren Prozess entwickelst – mit Varianten, Auswahl und nachvollziehbarer Logik. Du lernst, wann du bewusst roh arbeitest und wann du sauber präsentierst. Vor allem lernst du, wie du deine Mappe dramaturgisch aufbaust, sodass sie beim Durchblättern Spannung erzeugt und gleichzeitig Klarheit schafft.

 

Dazu kommt das, was viele unterschätzen: Training für typische Prüfungssituationen. In Eignungsprüfungen zählt häufig nicht nur das Portfolio, sondern auch, ob du unter Zeitdruck strukturieren kannst, ob du deine Idee in wenigen Sätzen verständlich erklärst und wie du mit Rückfragen umgehst. Wer hier vorbereitet ist, wirkt souveräner – und Souveränität wird oft als „Potential“ bewertet. Genau daran arbeiten wir: nicht an leeren Tricks, sondern an Fähigkeiten, die im Studium jeden Tag gebraucht werden.

 

Wichtig: Unsere Plätze sind begrenzt, weil wir bewusst individuell betreuen. Wenn du in der nächsten Runde dabei sein willst, solltest du jetzt anfragen. So können wir deinen Zeitplan realistisch planen, Engpässe früh vermeiden und deine Mappe rechtzeitig auf ein Niveau bringen, das überzeugt – statt am Ende nur noch zu retten, was übrig ist.

HIER ANMELDEN!
 


Bilder: Akademie Ruhr

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