Um einen realistischen Glaseffekt mit einem weißen Buntstift zu zeichnen, solltest du folgende Schritte beachten:
Am besten funktioniert der Effekt auf getöntem oder dunklem Papier (z. B. grau, braun oder schwarz), da Weiß darauf besonders gut sichtbar ist.
- Auf weißem Papier kann der Effekt auch funktionieren, aber du brauchst zusätzliche Schattierungen mit Graphit oder Farbstiften.
Zeichne die Umrisse des Glases leicht mit einem weichen Bleistift (z. B. HB oder 2B).
- Achte auf die Symmetrie, wenn es sich um ein Trinkglas handelt.
Glas ist transparent, aber Licht bricht und reflektiert sich an den Kanten.
- Beobachte eine Referenz (z. B. ein echtes Glas) und merke dir, wo das Licht auftrifft.
- Schatten im Inneren des Glases werden oft weich, während Lichtreflexe eher hart sind. Reflexionen betonen: Mit dem weißen Stift ziehst du die hellsten Stellen nach – oft sind das dünne Linien an den Rändern des Glases oder kleine Lichtpunkte auf der Oberfläche.
- Glanzlichter setzen: Dort, wo das Licht stark reflektiert wird, kannst du kräftiger mit dem weißen Stift aufdrücken.
- Weiche Übergänge schaffen: Nutze leichtes Schraffieren oder sanftes Verblenden, um einen sanften Glanz zu erzeugen.
- Hintergrund einbeziehen: Falls das Glas auf einem dunklen Untergrund steht, hilft es, den Hintergrund leicht zu schattieren, damit sich die Reflexionen stärker abheben. Verzerrung darstellen: Glas bricht das Licht, sodass Objekte hinter dem Glas oft leicht verschoben oder verzerrt erscheinen.
- Innere Reflexionen zeigen: Wenn das Glas gefüllt ist (z. B. mit Wasser), gibt es zusätzliche Lichtbrechungen und Schatten im Inneren.
Durch gezieltes Setzen von Weiß auf dunklem Papier kannst du einen überzeugenden Glaseffekt erzeugen. Wichtig ist dabei, weniger ist mehr – zu viel Weiß kann den Effekt unnatürlich wirken lassen.
Hier geht es zum Video:
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Autor: Andreas