Die Grundlage jeder Bewerbungsmappe – Material, das dich verstehen lässt
1. Papier ist dein Resonanzraum
Papier ist kein Hintergrund – es ist Teil deiner Aussage.
Für Skizzen empfehlen wir glattes oder leicht gekörntes Zeichenpapier mit 100–150 g/m².
Marken wie Faber-Castell, Hahnemühle oder Canson bieten Skizzenblöcke, die für verschiedene Techniken geeignet sind:
Glatt: für feine Linien und technische Zeichnungen.
Mittel: ideal für Bleistift, Kohle und Fineliner.
Grob: für Kreide, Aquarell und Mischtechniken.
Praxis-Tipp aus dem Kurs:
Verwende für Materialexperimente und Skizzen lose Blätter – nicht gebunden. Das hilft dir, später deine besten Arbeiten frei zu sortieren und Serien für die Mappe zusammenzustellen.
2. Der Stift – dein Werkzeug für Denken, nicht Dekoration
Die Bleistiftserien von Faber-Castell (z. B. 9000) sind im Mappenkurs Akademie Ruhr Standard, weil sie präzise Härtegrade und gleichmäßigen Graphitauftrag bieten.
Empfohlene Grundausstattung:
H, HB: feine Linien, Vorzeichnungen
B, 2B, 4B: Schattierungen, Druckvariationen
6B, 8B: expressive Flächen, Energie
Für präzisere Linien eignen sich Fineliner Pitt Artist Pen – lichtecht, wischfest, in Schwarz, Grau und Sepia.
Für Mixed Media: Polychromos Farbstifte oder Albrecht Dürer Aquarellstifte – kräftige, kontrollierbare Pigmentfarben, perfekt für Material- und Farbstudien.
„Ich habe erst im Kurs verstanden, dass ein 2B-Stift eine Sprache hat.
Es ging nicht um ‚richtig‘ oder ‚falsch‘, sondern um bewusstes Sehen.“
– Anna, Teilnehmerin Mappenkurs Bochum
3. Radieren ist kein Löschen – es ist Gestaltung
Im Kurs sagen wir oft: „Ein guter Radierer ist kein Korrekturmittel, sondern ein Werkzeug.“
Nutze Knetradierer für sanftes Aufhellen und Präzisionsradierer (z. B. Faber-Castell Perfection) für Details.
Radieren kann Licht erzeugen, Formen freilegen oder Texturen betonen – also immer Teil des Prozesses, nicht der Panik.
4. Farbe, Kreide, Marker
Wer Farbkonzepte oder emotionale Skizzen entwickelt, sollte hochwertige Farbstifte, Pastelle oder Marker verwenden:
Polychromos Künstlerfarbstifte: intensive, trockene Farbschichten, ideal für Mappenskizzen.
Pitt Pastellstifte: weiche, matte Töne für Atmosphäre.
Marker (z. B. Pitt Artist Brush): flexible Spitze, hervorragend für Modedesign oder Storyboards.
Materialerkenntnis:
Wer versteht, wie Farbe reagiert, kann Räume oder Texturen glaubwürdig darstellen – auch, wenn das Motiv abstrakt ist.
Wie du Material für deine Bewerbungsmappe strategisch nutzt
1. Qualität über Quantität
Viele glauben, sie bräuchten „alles“. Doch wer im Kurs lernt, mit wenigen Werkzeugen sicher zu zeichnen, gewinnt Freiheit.
Ein gutes Set reicht:
Bleistifte H–8B (Faber-Castell 9000)
Radierer & Spitzer
Fineliner & Brush Pen (Pitt Artist Pen)
A4/A3 Skizzenpapier + lose Blätter
2–3 hochwertige Farbstifte / Aquarellstifte
So hast du das Kernwerkzeug, das dich durch Mappenvorbereitung, Studium und Aufnahmeprüfung begleitet.
2. Material = Methode
Wenn du deine Bewerbungsmappe planst, solltest du Material als gestalterisches Mittel verstehen:
Graphit für Denken
Fineliner für Struktur
Aquarell für Stimmung
Kreide für Emotion
In der Bewerbungsmappe siehst du sofort, ob jemand nur abzeichnet – oder arbeitet, um zu verstehen.
3. Ordnung und Pflege
Ein häufig unterschätzter Aspekt: Materialpflege.
Ein sauberer Block, gespitzte Stifte, klare Linienführung – das wirkt professionell und reflektiert deine Haltung.
Denn jede Bewerbung beginnt visuell, lange bevor jemand dein Motiv interpretiert.
„Im Kurs wurde klar: Wer sein Material beherrscht, beherrscht seinen Ausdruck.
Die Prüfer:innen sehen sofort, ob du arbeitest oder kämpfst.“
– Lea, ehemalige Teilnehmerin, angenommen an der UdK Berlin
Warum unser Mappenkurs deine Chancen erhöht
Im Mappenkurs Akademie Ruhr lernst du, Material als Denkwerkzeug zu nutzen – nicht nur, um „schöne Zeichnungen“ zu produzieren.
Wir trainieren dich darin, Materialbewusstsein, Prozess und Präsentation miteinander zu verbinden – die drei Säulen einer überzeugenden Bewerbungsmappe.
Unsere Methode:
Sehen – Analysieren – Zeichnen:
Du lernst, was du wirklich siehst – Licht, Form, Struktur – und wie dein Material darauf reagiert.
Experimente & Material-Training:
Wie verändert ein Stift den Ausdruck? Was passiert, wenn du Linien umkehrst?
Individuelles Feedback:
Jede Woche Feedback zu Technik, Aufbau und Lesbarkeit deiner Arbeiten.
Mappensimulation:
Wir kuratieren deine Arbeiten gemeinsam – von der Skizze bis zur Präsentation.
Erfolgsquote:
Unsere Teilnehmenden erreichen seit Jahren über 99 % Aufnahmequoten bei Kunst- und Designhochschulen in Deutschland.
Von Kommunikationsdesign bis Produktdesign, von Bühnenbild bis Mode – alle profitieren vom Materialtraining als Basis.
Testimonial – Jonas (20), angenommen an der FH Dortmund:
„Ich dachte, gute Materialien wären Luxus. Jetzt weiß ich: Sie sind Werkzeug und Haltung.
Ich habe gelernt, dass man nicht teuer zeichnen muss – aber bewusst.“
FAQ – Häufige Fragen zu Zeichenmaterial & Bewerbungsmappe
Wie viele Stifte brauche ich wirklich?
Ein Kernset reicht: HB, 2B, 4B, 6B, Fineliner, A4/A3-Papier, Radierer – Qualität ist wichtiger als Menge.
Welche Marke ist empfehlenswert?
Faber-Castell ist ideal für Mappenkurse: langlebig, präzise, vielseitig. Auch Polychromos und Pitt Artist Pen sind hervorragende Ergänzungen.
Kann ich günstiges Papier verwenden?
Zum Üben ja, für Mappenarbeiten nein. Deine Mappe ist dein Aushängeschild – verwende Papier, das Form, Farbe und Licht trägt.
Wie wichtig ist Material in der Eignungsprüfung?
Sehr. Prüfer:innen erkennen sofort, ob du dein Material verstehst. Materialkompetenz signalisiert gestalterische Reife.
Was bringt mir der Mappenkurs konkret?
Er hilft dir, das Material strategisch zu nutzen – als Werkzeug zur Selbstdarstellung, nicht als Dekoration. Und du gehst mit einer fertigen, überzeugenden Mappe in die Prüfung.
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Dein Material kann über deine Mappe entscheiden.
Lerne, wie du damit arbeitest – nicht nur, wie du es benutzt.